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Skull Bullet

Die Geschichte von Halloween

Fyvie Castle, Aberdeenshire, Schottland

veröffentlicht am Juli 15, 2009 von John Doe | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween

Fyvie Castle, AberdeenFyvie Castle entstand bereits 1066 und wurde mutmaßlich im 13. Jahrhundert von „Thomas the Rymer“ mit einem Fluch belegt, der bis heute nicht gebrochen werden konnte. So soll es in dem Gemäuer drei Steine geben, im alten Turm, im Frauengemach und im Schleusentor, und solange sich diese unerreichbaren Steine an diesen drei Orten befänden, könne es in dem Schloss kein Glück geben.

Einer dieser Steine wurde gefunden und befindet sich heute in einer Holzschüssel im Urkundenzimmer des Schlosses. Das Besondere an diesem Stein ist, dass er manchmal völlig trocken ist und ein andermal so nass, dass er die ganze Schüssel mit Wasser füllt.

Später erwarb Alexander Seton das Schloss und mit ihm den Fluch, der dahingehend interpretiert wurde, dass kein männlicher Erbe dort geboren werden könne. Tatsächlich schenkte Setons Frau Lilies ihm fünf Töchter, doch keinen einzigen Sohn. Enttäuscht begann Seton eine Affaire mit Lady Grizel Leslie, und als Lilies davon erfuhr, starb sie angeblich an gebrochenem Herzen.

Kaum ein halbes Jahr nach ihrem Tod ehelichte Seton Grizel, und in jener Zeit begann der eigentliche Spuk im Schloss. In der Nacht des 27. Oktober 1601 vernahm das Paar in seinem Schlafzimmer tiefes Seufzen, das offenbar von draußen kam, obwohl niemand zu sehen war. Erst am nächsten Morgen wurde die Inschrift am Fenstersims entdeckt, dort stand auf dem Kopf stehend „D. LILIES DRUMMOND“, der Mädchenname von Setons erster Frau. Da die Schrift verkehrt herum war, musste sie jemand von außen angebracht haben, doch in fünfzehn Metern Höhe wäre dazu ein aufwendiges Gerüst nötig gewesen, auch hatte niemand etwas außer dem Seufzen gehört. Die Inschrift ist auch heute noch erhalten.

Danach wurde immer wieder eine „Grüne Lady“ gesichtet, die man als Lilies Seton identifizierte, auch wenn ihr Aussehen von ihrem Portrait abweicht. Der Geist trägt ein blaugrün schimmerndes Kleid und ist zuweilen von einem grünen Licht umgeben, das manchmal auch alleine auftritt. Einer der ausführlichsten Berichte geht auf einen kanadischen Offizier zurück, der während des Ersten Weltkriegs in Fyvie Castle stationiert war. Er wachte eines Nachts auf, weil sein Zimmer hell erleuchtet war, doch als er das Licht ausschalten wollte, merkte er, dass das Leuchten nicht daher kam.

A. J. Forbes-Leith, der 1884 Besitzer des Schlosses war, ließ das grüne Leuchten, das er ebenfalls erlebte, wissenschaftlich untersuchen – ohne Ergebnis. Er riet seinen Gästen, dem Spuk ohne Angst entgegenzutreten, dann könne er ihnen nichts tun.

Quellen: geisterberichte.chapso.de, geister-und-gespenster.de, spukorte.de



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