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Letzter Wille digital: So verschicken Sie eine E-Mail nach ihrem Tod

veröffentlicht am August 11, 2009 von John Doe | abgelegt unter Medien

Engel by Pink Sherbet Photography/FlickrUnser Leben spielt sich bereits zu einem großen Teil digital ab. Online-Shopping, eBanking, Internetsurfen… Jetzt gibt es auch den posthumanen Email-Service. „Last Message Club“ heißt der Service, der im Grunde nichts anderes macht als eine Art letzter Wille per Email zu versenden.

Die Idee dazu hatte Geoff Reiss. Laut ihm gibt es vor allem zwei Gründe, warum Menschen diesen Service nutzen. Entweder sie möchten die Gelegenheit nutzen, sich von Menschen zu verabschieden, noch einmal Danke zu sagen, zum anderen gibt es praktische Gründe, wie Online-Profile, die gelöscht werden müssen oder Geschäftspartner, die über den Tod informiert werden sollen.

Wie funktioniert das? Die Menschen bestimmen jemanden, dem sie vertrauen. Vom „Last-Message-Club“ erfährt derjenige dann, was er alles zu tun hat. Der Club verschickt eine Email mit einem Link zur letzten Botschaft. Sollte die Email fälschlicherweise versendet werden, obwohl man nicht tot ist, gibt es sogar Geld zurück.

45 Euro kostet eine einjährige Mitgliedschaft im Club – in dieser Zeit kann man sich überlegen, was man wem nach seinem Tod mitteilen will. Es gibt unterschiedliche Preisklassen. Bei der teuersten können 100 Nachrichten inklusive Audio- und Video-Material verschickt werden. (Quelle: welt.de)

Für alle unter Ihnen, die diesen Service nutzen möchten, hier ist der Link: www.lastmessagesclub.co.uk



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Ein Kommentar

  1. Friedrich Bonehead sagt:

    Uiuiui – so genial die Idee ist, so eiskalt läuft es mir über den Rücken. Ob man dies seinen Nachkommen antun möchte? Ich weiß nicht. Mich würde so ein ‚Gruß aus dem Jenseits‘ erschaudern lassen!

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