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Die Geschichte von Halloween

Geisterschiff: RMS Queen Mary, Kalifornien, USA

veröffentlicht am Oktober 26, 2009 von Martha Splatterhead | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween

queenmary-Marxchivist.

Die RMS Queen Mary war von 1936 bis 1967 mit Platz für etwa 2 000 Passagiere eines der beeindruckendsten Kreuzfahrtschiffe Amerikas. Erst der immer umfangreicher werdende Einsatz von Flugzeugen bedeutete Ende der 60er-Jahre auch das Ende der Queen Mary als Passagierschiff, doch inzwischen liegt der Riese in Long Beach vor Anker und wird als Hotel und Tagungsstätte genutzt.

Die Queen Mary war ein zuverlässiges Schiff, das bereits im ersten Jahr 57 000 Passagiere sicher auf der Strecke Southampton-Cherbourg-New York transportierte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie als Truppentransporter eingesetzt, in dieser Zeit bekam sie wegen ihrer Farbe auch den Beinamen The Grey Ghost. Ein einziges Unglück passierte während des Krieges, als die Queen Mary bei einem U-Boot-Alarm außer Kontrolle geriet und ihr Geleitschiff, die HMS Curacao rammte. Die Curacao zerbrach in der Mitte, der größte Teil der 300 Mann starken Besatzung starb, während die Queen Mary ungebremst weiterfuhr, um nicht selbst Ziel eines Angriffs zu werden. Ab 1947 fuhr sie wieder Liniendienst, doch da war die Queen Mary schon längst nicht mehr das schnellste Schiff der Flotte.

An Bord der Queen Mary sind eine Reihe von Geistererscheinungen bezeugt. Im Speisesaal der Ersten Klasse kann man mit etwas Glück eine Frau in einem weißen Abendkleid sehen, die allein durch den Saal tanzt. Gelegentlich gesellt sich auch ein Mann in einem eleganten Anzug aus den 30ern zu ihr, außerdem gibt es zahlreiche Berichte mysteriöser Lichtkugeln, die durch den Raum schwirren. Der Pool, der laut Parapsychologen das Zentrum der Geisterenergien ist, wird besonders häufig heimgesucht. Unter anderem ist dann der Geist eines kleinen Jungen anzutreffen, der angeblich über Bord fiel und starb. Auch kann man das Platschen von Wasser hören und nasse Fußabdrücke am Fußboden sehen, obwohl der Pool heutzutage nicht mehr mit Wasser gefüllt ist. Am Schott 13 spukt der Geist eines ehemaligen Arbeiters, der bei einem Unfall durch das Schott zerquetscht wurde.

In der Küche starb ein Koch, der von einem Soldaten in den Ofen gesteckt wurde und bis heute um Hilfe schreit. Auch im Maschinenraum und im Kinderzimmer der Dritten Klasse gibt es verschiedene Geist-Erscheinungen, und in den Kabinen der Ersten Klasse scheint es zuweilen, als beherbergten sie noch immer die alten Passagiere, die den Hotelgästen die Bettdecke wegziehen, Lampen ein- und ausschalten und Telefonterror betreiben.

Außerdem gibt es umfangreiche Berichte von Besuchern, die die erwähnten Erscheinungen bestätigen und weitere unheimliche Erlebnisse hatten.

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Quellen: geister-und-gespenster.de, geisternet.com

Bild: Marxchivist/Flickr



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2 Kommentare

  1. Asgard sagt:

    hmmm…schwierig zu beurteilen. zuerst dachte ich: geniale Marketingidee. doch denke ich weiter darüber nach denke ich nun eher dass das klientel sich eher von spukgeschichten abturnen würde, als das dies ein anreiz wäre

  2. Bröselkuchen sagt:

    Da sind ja richtig viele Geister versammelt.

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