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Die Geschichte von Halloween

Spuk-Erscheinung: Moonville Tunnel, Ohio, USA

veröffentlicht am Oktober 26, 2009 von Martha Splatterhead | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween

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Der Moonville Eisenbahntunnel liegt in den Wäldern von Vinton County verborgen. Erst wenn man direkt davor steht, ist es möglich, ihn zu sehen. Als man im 19. Jahrhundert feststellte, dass es in der Gegend reiche Vorkommen von Kohle und Eisen gibt, wurde 1857 der Tunnel erbaut, um den Transport der wertvollen Ware zu beschleunigen. Auch die Einwohnerzahl stieg durch die vielen Arbeiter ständig, so dass bald kaum noch Platz war und viele Häuser direkt an die Schienen gebaut wurden. 1947 wurde die Stadt endgültig aufgegeben und ist mittlerweile völlig verschwunden, einzig der Moonville Tunnel und der Friedhof in der Nähe erinnern noch daran, dass jemals Menschen hier waren.

Die Geschichte vom Geist des Moonville Tunnel ist über die Jahre immer mehr ausgeschmückt worden, so dass es schwer ist, den historischen Kern freizulegen. Offenbar ist einer der Bahnarbeiter 1859 auf den Gleisen gestorben, doch ob er betrunken war oder einfach nur abgelenkt, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Einige Legenden behaupten gar, ein Ingenieur habe ihn in einem Racheakt zur Inspektion auf die Schienen geschickt. So blumig die Geschichten um den Tod dieses Mannes auch ist, die Geistererscheinung bleibt stets gleich. So konnte mehrfach ein kopfloser Mann beobachtet werden, der die Uniform eines Gleisarbeiters trägt und mit einer Laterne an den Schienen entlangläuft.

Eine zweite Geschichte dreht sich um eine junge Frau, die 1905 beim Überqueren der Gleise vom Zug erfasst wurde und starb. Ihr Geist, bekleidet in einem weißen Kleid, kann ebenfalls dabei beobachtet werden, wie er des Nachts den Schienen folgt. 1920 starb ein Arbeiter, der nach einem Kartenspiel völlig betrunken nach Hause lief und dabei auf die Schienen geriet. Erst, als der Zug in Hörnähe hinter ihm war, bemerkte er ihn und versuchte, den Lokführer mit seiner Laterne auf sich aufmerksam zu machen. Der Zug wurde zwar gestoppt, doch die Distanz reichte nicht aus und der Mann wurde getötet. Sein Geist ist häufig auf den Schienen anzutreffen, wie er versucht, einen unsichtbaren Zug auf sich aufmerksam zu machen, indem er seine Laterne schwenkt.

Weitere Tode ereigneten sich 1936, als ein Mann im Gasthaus direkt an den Schienen ermordet wurde, und 1954, als ein Mann von einem vom Zug herabrollenden Auto erfasst wurde. Der letzte Unfall datiert ins Jahr 1986, ein kleines Mädchen starb, als es in der Nähe der Schienen spielte und von einem Zug erfasst wurde. Ihren Geist hört man zuweilen ausgelassen im Tunnel lachen. Zwei Jahre später wurde die Strecke eingestellt und auch teilweise abgebaut. Nur der Tunnel blieb zurück und ist bis heute Heim für viele arme Seelen, die keine Ruhe finden.

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Quellen: geister-und-gespenster.de, forgottenoh.com, wikipedia.org, spikesys.com

Bild: Jayson Shenk/Flickr



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4 Kommentare

  1. Elmos sagt:

    Echt creepy…

  2. Julchen sagt:

    Klingt so, als wäre es das richtige für ne Mutprobe.

  3. Bröselkuchen sagt:

    Das ist ja krass!! In den Tunnel kriegen mich keine 10 Pferde!!!

  4. böser Harlekin31 sagt:

    SUPIIIIIIIIII !!!!!!!!!!!!!! Ab zum nächsten Flughafen und ab die Post dahin. Wird bestimmt interessant.!!!!!!!!!1

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