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Skull Bullet

Gruselgeschichten

Wie man von einem Mord träumt und dafür in den Knast wandert!

veröffentlicht am Mai 6, 2010 von BloodyVamp | abgelegt unter Gruselgeschichten

Die Geschichte die wir Ihnen heuet erzählen möchten ist so krank, dass man kaum glauben mag das sich diese tatsächlich ereignete. Ein aus dem Jahre 2001 begangener Mord mischt momentan die Medienwelt erneut auf.

Im damaligen Oktober verschwand der Landwirt Rudolf Rupp aus Bayern spurlos und wurde nach einem grauenhaften Geständnis seiner Familie zum Top-Thema in der Öffentlichkeit. Seine Frau, seine beiden Töchter und der Verlobte einer der Tochter gestanden zum damaligen Zeitpunkt, den 52-Jährigen brutal ermordet zu haben. Bei der Vernehmung erzählten sie die kaltblütigen Details, die sich an jenem Tag auf dem verwahrlosten Hof der Familie ereignet haben sollen. Der 17-Jährige Verlobte soll mit einem 70 Zentimeter langen Vierkantholz auf sein Opfer losgegangen sein und dieses schließlich  damit verprügelt haben. Die drei Frauen sollen ihn dabei kräftig angefeuert haben. Sie schleppten Rupp anschließend in den Keller des Bauerhofes und schlugen ihm die Schläfe so lange mit einem Hammer ein, bis dieser schließlich in seinem Kopf stecken blieb. Zuletzt wurde der Leichnam des Toten mit einer Handaxt und einer Eisensäge zerstückelt und den Hofhunden, darunter ein Schäferhund, fünf Dobermänner und ein Bullterrier zum Fraß vorgeworfen. Die grausamen Handlungen der Tat stimmten bis aufs kleinste Detail mit den jeweiligen Aussagen der Täter so überein, dass die Staatsanwaltschaft keinen Zweifel daran hatte die Familie im Falle Rupp als schuldig zu erklären. Auch wenn alle vier kurz vor Prozessbeginn ihr Geständnis plötzlich wiederriefen, entschied das Gericht sie zu verurteilen.

Am zehnten März dieses Jahres passierte dann 8 Jahre nach dem schrecklichen Mord etwas, womit niemand gerechnet hatte. Taucher zogen in Neuburg eine Leiche aus der Donau, die kurz darauf als Rudolf Rupp identifiziert werden konnte. Eigeklemmt hinter dem Steuer seines weißen Mercedesses saß der Landwirt, weder mit auffälligen Wunden versehen, noch zerstückelt. Auch nach einer Obduktion konnte ebenso festgestellt werden, dass die Wasserleiche keinerlei Spuren von Gewalteinflüssen aufwies. Doch warum erzählten die Familienangehörigen damals diese Lügengeschichte und wanderten dafür freiwillig ins Gefängnis? Dieses äußerst skurrile Verhalten kann sich momentan noch keiner erklären. Eine der angeklagten Töchter, damals 16 Jahre alt, wurde zum damaligen Zeitpunkt in einem Gutachten als minderintelligent eingestuft, so dass man davon ausgehen könnte, das auch die Lügen der anderen 3 Täter mit einem zu niedrigen IQ zusammenhängen könnten.

Was sich vor 8 Jahren nun wirklich ereignete und unter welchen Umständen der Bauer nun tatsächlich starb, bleibt vorerst einmal ein großes Rätsel. Aufgrund der momentanen Tatsachen ist die Wahrscheinlichkeit jedenfalls groß, dass der Fall Rudolf Rupp noch einmal aufgerollt wird.

blog.06.05.010.axtmörder



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7 Kommentare

  1. Tim sagt:

    Hab davon gehört, echt krass!

  2. Silke sagt:

    So einen mysteriösen Fall gab es sicherlich noch nie in Deutschland!

  3. Mike sagt:

    Wie krank ist das denn, die Angeklagten müssen ja echt nen Sprung in der Schüssel haben!

  4. Lisa sagt:

    Welcher Mensch belastet sich denn schon selbst? Sehr fraglich warum die Familienangehörigen sich eine derartig brutale Story ausgedacht haben…

  5. Nina sagt:

    Na Fantasie haben sie jedenfalls reichlich 🙂

  6. daniel sagt:

    Bin mal gespannt, ob der Fall vielleicht doch noch geklärt werden kann…

  7. Franzi sagt:

    Ich glaub die sind vor jemanden geflüchtet.Haben wohl gedacht das Gefängnis sei ein sicherer Ort…

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