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Gruselgeschichten

Mythologie: Der Kobold

veröffentlicht am Juni 13, 2010 von Schlitzer | abgelegt unter Gruselgeschichten

Viele kennen die Bezeichnung vermutlich von Pumuckl dem Kobold. Und überraschenderweise sind die Medien hier ausnahmsweise mal nah dran an der mythologischen Wahrheit. Aber woher kommen Kobolde nun genau?

Der Name stellt eine Kombination aus den alten Begriffen „kobe“ (Haus) und „hold“ (gut) dar. Es liegt also nahe, dass ein Kobold etwas ist, das „gut fürs Haus“ ist. So ist der Kobold der Mythologie nach in erster Linie ein Hausgeist, dessen Aufgabe es ist, das Haus, in dem er wohnt, zu beschützen. Wohlgemerkt: Das Haus, nicht dessen Bewohner. Letzteren spielt er gerne Streiche – sei es, dass er sie in ihrem Schlaf stört, oder bei ihrer Arbeit behindert. Jedoch versucht er niemanden zu verletzen, damit der Hausfrieden bewahrt bleibt.

Kobolde werden häufig mit langen, spitzen und behaarten Ohren und einer ebenso langen und spitzen Nase dargestellt. Sie sind meist recht klein und werden selten als größer als 50 Zentimeter beschrieben. Zu ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten zählt die Gabe, sich unsichtbar zu machen und die Gestalt von Gegenständen annehmen zu können.

Manche Quellen bezeichnen auch den Geist des Erbauers, der noch in einem Haus spuken mag, als Kobold, jedoch ist letzterer in den meisten Fällen eher ein Naturgeist als ein Ahnengeist. Auch das englische Äquivalent „Goblin“ weist geringfügig unterschiedliche Charakteristika auf – erhöhte Aggressivität und ein gebrechlicher Körperbau.

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Ein Kommentar

  1. Gregor sagt:

    Hmm, mit den Kobolden aus Dungeons & Dragons haben die also scheinbar nicht viel zu tun. 😉

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