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Gruselige Ausflugsziele

Gruselig: Menschenleere Städte und verlassene Siedlungen

veröffentlicht am April 11, 2011 von Miss Braindead | abgelegt unter Gruselige Ausflugsziele

Von Spukhäusern geht seit jeher eine gruselige Faszination aus. Ganze Siedlungen oder gar Städte, die völlig menschenverlassen nach und nach von der Natur zurückgeholt werden, steigern den Gruselfaktor ins Unermessliche! Folgende Orte lassen einem die Knie schlottern und den Wusch nach menschlicher Gesellschaft aufkommen:
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In Namibia findet sich landeinwärts, nahe des Hafens Luederitz, die verlassene Stadt KOLMANSKOP. Vor dem Ersten Weltkrieg griff hier inmitten der Sanddünen ein enormer Diamantenrausch um sich, was die zunächst kleine Siedlung zu einer richtigen Stadt werden ließ – mit einer Schule, einem Krankenhaus, einem eigenen Kasino und repräsentativen Behausungen. Als der Diamantenpreis zwischen den Kriegen sank, verließen die Menschen KOLMANSKOP in Scharen, bis die Stadt in den 1950ern schließlich völlig verlassen war. Seitdem hatte die Natur genug Zeit, sich ihren Teil zurückzuerobern: Die einstmals sauberen Straßen gleichen einem Sandmeer, die Fenster sind zerborsten, die Türen aus ihren Angeln gehoben, in den Gebäuden bilden sich ganze Dünen, die den Ort zu einem verzauberten Fleckchen Erde machen.

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Im Norden Taiwans sollte der regierungseigene futuristische Erholungs- und Freizeitpark SAN ZHI entstehen. Geplant für die wohlhabende Bevölkerungsschicht, wurde beim Bau nicht auf Luxus und sämtliche Annehmlichkeiten verzichtet. Doch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und unerklärlicher Todesfälle auf der Baustelle wurde der Bau eingestellt. Gerüchten zufolge sollen zudem die Geister der Vorort Getöteten umherspuken… Die Kuriositäten überschlugen sich letztlich derart, dass sich die taiwanesische Regierung offiziell vom Bauvorhaben distanzierte, so dass nicht einmal die Namen der Architekten bekannt sind, noch eine Sanierung der brachliegenden Bauten vorgenommen werden wird. Es ist das futuristische Design und die fröhlichen Farben, die diesen desolaten Ort zu einem surrealen Ereignis machen!

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Die japanische Insel GUNKANJIMA wurde 1890 von der Firma Mitsubishi erworben, die hier Kohle vom Meeresboden abbauen wollte. Dies zog so viele Menschen an, dass der erste feste japanische Gebäudekomplex für viele Menschen auf der kleinen Insel entstand. Dieser Gebäudeblock sollte zwei Zwecke erfüllen: Die Menschenmengen beherbergen und sie zudem vor Stürmen und der harten Witterung schützen. 1959 wuchs die Bevölkerung sogar derart an, dass 835 Menschen auf einen einzigen Hektar kamen – es handelt sich dabei um einen der höchsten Rekorde weltweit! Als in den 1960ern Kohle durch Petroleum ersetz wurde, verließen jedoch immer mehr Menschen die Insel, so dass Mitsubishi die Mine 1974 schloss. Seitdem ist die von Menschenhand geschaffene Ansiedlung den Naturkräften ausgesetzt und wirkt aufgrund der engen Straßen, tiefen Schluchten und halbzerfallenen Gebäuden unglaublich angsteinflößend.

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In der Ukraine befindet sich eine Stadt, die jedem ein Begriff ist: PRYPIAT – die Stadt der Chernobyl-Angestellten. Hier herrscht nicht nur wegen der hohen radioaktiven Strahlung eine gespenstische Stimmung. Was PRYPIAT unheimlich erscheinen lässt, ist vor allem der Umstand, dass die Einwohner nach Bekanntgabe der Reaktor-Katastrophe alles stehen und liegen lassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen. Daher sieht alles unvergleichbar bewohnt-abgestorben aus: Auf den Schulpulten liegen noch die Hefte und Stifte der Schüler, auf dem Rummelplatz scheint noch die Musik vernehmbar zu sein und der OP des Krankenhauses wäre nach einer Grundreinigung wieder einsatzfähig… copyright by www.oddee.com



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