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Sonstiges von Angst bis Zombie

Plazenta zum Frühstück

veröffentlicht am September 16, 2011 von Maniac Mathilda | abgelegt unter Sonstiges von Angst bis Zombie

Man liest ja immer wieder mal von neuen, kuriosen Trends in den USA.

Der neueste bezieht sich medienträchtigerweise auf den Verzehr der eigenen Plazenta.

Dies nahm so seinen Anfang: Jennifer Hughes bringt ihr erstes Kind zur Welt und fordert von den Ärzten die Herausgabe ihrer Plazenta. Aber nicht, um sie im Rahmen eines wie auch immer gearteten Rituals im Garten zu vergraben. Sie gibt sie Jennifer Mayer, der selbsternannten „Plazentabereiterin“. Der Mutterkuchen wird von ihr gekocht und dann getrocknet.

plazentaessen

Ganz nach den Wünschen der Kundin kann die Plazenta dann entweder zu Pillen oder „Trockenfleisch“ verarbeitet werden, was man den eigenen Mahlzeiten beimischen kann. Hintergrund dessen ist, dass der Plazenta genesende Eigenschaften nachgesagt werden. Spezialisten bezweifeln dies jedoch.

Wahrhaft kurios finde ich an diesem Fall nicht den Verzehr der Plazenta – wenn auch eklig genug, aber das hat man ja schon öfter mal gehört – sondern den neuen „Berufs-Zweig“ der „Plazentabereiter“. Wer braucht denn bitte schön so was! Und wer will das „hauptberuflich“ machen…

Abgesehen davon, viele Tiere essen nach der Geburt die eigene Plazenta, um die Milchproduktion zu fördern und die Mutter-Kind-Beziehung zu festigen… Wer weiß, wozu es gut ist 😉



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