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Gruselige Ausflugsziele, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses, Veranstaltungsverzeichnis

Paris: Ausflug ins Reich der Toten

veröffentlicht am November 25, 2011 von DigestedGhoul | abgelegt unter Gruselige Ausflugsziele, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses, Veranstaltungsverzeichnis

Die Katakomben von Paris sind berüchtigt und nicht gerade für Jederman um die Ecken, lohnen sich für Gruselfans jedoch durchaus für einen Ausflug. 130 Treppenstufen geht es hinab in jene Katakomben, die sich 20 Meter unter dem Trubel der Stadt befinden. Begrüßt wird man dort von einer netten Willkommensschrift: „Bleib stehen! Hier ist das Reich des Todes„.

Hier unten liegen mehr als 7 Millionen Tote, im Haus der Gebeine. Die Wände sind verkleidet mit Totenschädeln und allerlei anderer Knochen. Abseits der üblichen Tourismusziele bietet dieser schaurige Ort einen Blick in eine längst vergangene Zeit.

Der öffentliche Bereich führt durch ein Gewirr von gut zwei Kilometern enger Gänge, gespickt über und über mit den Resten eines jeden der das zeitliche segnet. Führungen runden das ganze Spektakel ab, so dass auch niemand länger unter der Erde bleibt als das gut für diesen wäre.

Seinen Ursprung hat das Kabinett der Toten in den Gründungszeiten von Paris. Aufgrund des wertvollen Kalksteins, der sich unter der Erde befindet wurde Paris mehr und mehr unterkellert, was nicht ohne Folgen blieb. Die Todesrate durch Unfälle stieg und die städtischen Friedhöfe waren den Massen nicht mehr gewappnet, wieso man kurzer Hand die Katakomben als Lagerfläche nutzte.

Nach jedem Besuch werden Taschenkontrollen durchgeführt, da fast täglich Knochendiebe am Werk sind. Wer nun sehen aber nicht mitnehmen möchte ist also gern gesehen! 🙂

http://www.carrieres.explographies.com/indexus.htm



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Ein Kommentar

  1. Gruselige Alex sagt:

    Knochendiebe 😀
    Manche Menschen sind schon komisch 😉

    Hatte ja auch schonmal drüber berichtet (gruselgeschichte.wordpress.com) und festgestellt, dass nicht einmal mein französischer Französischlehrer jemals dort unten gewesen war 😀

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