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Gruselgeschichten

Urbane Legenden: Die Briefmarke

veröffentlicht am Februar 13, 2012 von DigestedGhoul | abgelegt unter Gruselgeschichten

Es ereignete sich in den Jahren des Vietnamkrieges, dass ein Soldat stets seiner alten Mutter Briefe schrieb, sodass sie sich bloß keine Sorgen um seinen Verbleib machte. So schrieb er jede Woche, verheimlichte vieles von der Front, um sie nicht unnötig in Angst zu versetzen und schmückte die Geschichten darüber aus, die sich in ihrer Freizeit ereigneten.

So ging dies viele Wochen und der Vietnamkrieg spitze sich zunehmend zu. So geschah es dann auch, dass die Mutter keine Briefe mehr von ihrem Jüngsten erhielt und sich daraufhin sorgen machte und gar an seinen Tod dachte. Dann jedoch kam der ersehnte Brief, doch nicht von ihrem Sohn, sondern von der allgemeinen Heeresleitung. Sie informierten sie darüber, dass ihr Sohn in Kriegsgefangenschaft geraten ist, sie sich aber nicht sorgen solle, da er gut versorgt würde und nach Beendigung des Krieges bereits ein Antrag auf Freilassung gestellt wurde. Sie beruhigte sich also und wieder zogen Wochen ins Land bis der nächste Brief zugestellt wurde.

Ein Brief ihres Sohnes, aus dem Gefangenlager. Wieder beruhigte er seine Mutter und teilte ihr mit, dass er gut behandelt wird und sie sich keine Sorgen machen soll. Eine Bitte habe er jedoch und zwar, dass sie diese exotische Briefmarke in seine Briefmarkensammlung stecken soll. Sie wunderte sich, als sie das las, da sie noch nie davon gehört hat, dass er eine Briefmarkensammlung führt, aber tat wie ihr Sohn sie gebeten hatte.

Sie streifte vorsichtig die Briefmarke vom Couvert als sie fast der Schlag traf. Auf der Rückseite hatte er eine Nachricht für sie hinterlassen: „They cut of my legs“ stand in kleinen Lettern darauf…



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2 Kommentare

  1. Sergelein sagt:

    Das könnte echt ne wahre Geschichte sein zumal es eine tatsache ist das Kriegsgefangen oft Körperteile abgetrennt wurden als foltermethode

  2. Huizhaecka sagt:

    die Geschichte hat schon vor längerer Zeit ihren Eingang in die Literatur gefunden:

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/2553/8

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