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Gruselgeschichten, Unheimliche Natur

Urbane Legenden: Die fleischfressenden Bäume Indiens

veröffentlicht am März 28, 2012 von DigestedGhoul | abgelegt unter Gruselgeschichten, Unheimliche Natur

Im westindischen Ort Padrame soll es diese wunderlichen Bäume geben, die Vieh und Menschen an sich reißen, mit ihren Ästen, und dann verschlingen. Doch was ist dran, an diesem Mythos? Ich mein, wenn man es so überlegt: Es gibt fleischfressende Pflanzen, wie zum Beispiel die Venus Fliegenfalle und noch andere Arten. Ist es da zu unwahrscheinlich, dass es diese auch in Baumgröße gibt?

Einst kam es zu einem Vorfall, als der Bauer Anand Gowda eine Kuh in den Wäldern hat grasen lassen. Er hörte sie schreien, zappeln und lief schnellst möglich zu ihr. Er traute seinen Augen kaum als er sah, wie der Baum mit seinen Ästen um sich schlug, nach ihm und der Kuh griff und jene schließlich packte. Er rannte ins Dorf und sammelte Männer um sich, das Übel zu beseitigen. Sie kamen gerade noch rechtzeitig die Kuh aus den Fängen des Pili Mara zu befreien, wie sie diesen Baum nennen.

Offizielle Untersuchungen zu diesem Vorfall gab es zwar noch keine, doch bestätigt selbst ein Wald-Ranger, dass es häufig zu Verstümmelungen an Vieh kommt, das im Wald gegrast hat, so dass zum Beispiel deren Schwanz abgerissen wurde oder sie übersäht von Narben aus dem Wald zurückkehren.



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3 Kommentare

  1. Emma Sturmkrähe sagt:

    Nun ja….wenn es kleine Fleischfressende Pflanzen gibt…wieso denn dann auch keine großen ??

  2. KIKKI sagt:

    ich fand die geschichte toll sie war sehr gruselig und diese geschichte habe ich an meiner halloweenparty im dunkeln vorgelesen. das war villeicht schaurig.

  3. www.maskenmuseum.de sagt:

    Wir waren schon ein paar mal in den westindischen Bundesstaaten unterwegs. Fleischfressende Bäume gibt es dort keine. Gelegentlich kommen aber Tiger aus den Naturschutzreservaten im Küstengebirge bis in die Küstenebenen herunter. Da bleibt dann aber nur ein totes und zerfetztes Tier zurück. Gefährlich ist die Küste aber tatsächlich auch durch die Pflanzenwelt. Will man durch den Küstendschungel vorwärts kommen . bleibt man leicht an den weit ausladenden Wurzeln der Mangrovenbäume hängen. Dazwischen weicher Schlick und schon geht es nicht mehr weiter. Auch für ein verirrtes Zeburind, das dann sichtbar zwischen den Bäumen gefesselt ist, ist das das Aus. An manchen Stellen wächst eine Art Schilf: mannshohes Elefantengras, dessen Blätter so scharf sind, daß man durchaus auch an mehreren Stellen verletzt werden kann.
    Viel spielen aber auch uralte Mythen mit hinein, die immer wieder beim Erzählen durch solche Ereignisse bereichert werden. Aus dem Industal(Pakistan) stammt ursprünglich so auch die griechische Geschichte von Daphne, einer Königstochter, die sich verfolgt vom Sonnengott in einen Baum verwandelt haben soll.

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