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Gruselgeschichten

Witz zum Montag – Chinesischer Horrortest

veröffentlicht am September 10, 2012 von Deborah van Death | abgelegt unter Gruselgeschichten

Ein Mann irrt verzweifelt durch den Wald – er hat sich verlaufen. Nach vier Tagen ohne richtigen Schlaf und Nahrung findet er endlich ein kleines Haus im Wald. Er klopft an und ein kleiner, alter Chinese öffnet ihm. Der Mann erklärt seine Notlage und der Chinese bietet ihm für eine Nacht ein Bett an und lädt ihn zum Abendessen ein. Der freundliche Gastgeber stellt ihm dabei allerdings eine ihm sehr wichtige Bedingung: Seine Enkelin, die bei ihm wohnt, darf auf keinen Fall berührt werden. Der Mann denkt sich nichts Böses und verspricht die Bedingung einzuhalten. Der alte Chinese warnt ihn dabei immer wieder – wenn er seine Enkelin auch nur berühren würde, so müßte er einen schrecklichen dreiteiligen Horrortest überstehen.

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Beim Abendessen kapiert der Mann, was es mit der seltsamen Drohung auf sich hat, die kleine Enkelin des alten Chinesen ist nämlich eine bildhübsche junge Dame, von der er seinen Blick kaum abwenden kann und auch sie scheint Gefallen an ihm zu haben.
Als sich nach dem Essen jeder in sein Zimmer zurückzieht, passiert, was passieren muss – der Mann hält es nicht aus und geht in das Zimmer des Mädchens, als er glaubt, der Großvater schliefe schon fest. Außerdem, auch wenn er es merken sollte, was ist schon ein Chinesentest gegen eine Nacht mit dieser Frau…

Als er am anderen Morgen in seinem Zimmer aufwacht, hat er ein beklemmendes Gefühl auf der Brust. Er macht die Augen auf und sieht, dass ein großer Stein auf seiner Brust liegt, auf dem ein Zettel klebt mit der Aufschrift: „Erster chinesischer Horrortest: Felsbrocken auf Brust“. Der Mann denkt sich, der alte Chinese hat es wohl doch mitbekommen, aber dieses Steinchen ist ja lächerlich. Er nimmt den Felsbrocken und wirft ihn aus dem Fenster. In diesem Moment sieht er, dass auf dem Felsbrocken noch ein zweiter Zettel klebt: „Zweiter chinesischer Horrortest: Felsbrocken mit Schnur am linken Hoden angebunden.“ Der Mann bemerkt die Schnur, aber er kann den Felsbrocken nicht mehr fangen. Geistesgegenwärtig springt er zumindest dem Stein hinterher aus dem Fenster, um das Schlimmste zu verhindern. Nachdem er aus dem Fenster gesprungen und schon im freien Fall ist, bemerkt er einen weiteren Zettel an der Hauswand mit der Aufschrift: „Dritter chinesischer Horrortest: Rechter Hoden mit Schnur an Bettpfosten angebunden…“



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