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Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Bizarres Totentritual: Exhumierungen in Madagaskar

veröffentlicht am März 10, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Man mag es kaum glauben, aber in Madagaskar gehören rituelle Exhumierungen der Verstorbenen zur Tradition. So makaber das auch anmutet, so ist es doch ein Teil der Kultur der Madagassen.

Für die Merina zum Beispiel (der größte Volksstamm der Insel) sind die Toten ein großer Bestandteil des Lebens und allgegenwärtig.

Deshalb werden die Dahingeschiedenen mit dem Ritual der Famadihana (Umbettung) geehrt. Jedem Leichnam steht mindestens einmal alle 10 Jahre solch eine Exhumierung zu.

Diese Umbettungen werden rituell mit einem Fest begangen, an welchem sämtliche Verwandte der Verstorbenen teilnehmen.

Man holt nun die Leichname aus den Familiengruften und trägt sie in einer großen Prozession um die Gräber. Danach werden sie in die Mitte der Feiernden platziert.

Nach den Feierlichkeiten, die gut und gern ein paar Stunden dauern, werden die Gebeine gewaschen, in frische Tücher gehüllt und in ihrem designierten Grab beigesetzt.

Eine absolut unvorstellbare, geradezu unorthodoxe Praktik hier in unseren Gefilden. Verbieten doch sowohl der christliche Glaube als auch die Statuten und Gesetze unseres Landes solcherlei Rituale. Die Totenruhe darf nicht gestört werden und Zuwiderhandlungen sind unter Strafe gestellt.

Kleine Randbemerkung zur heiligen Totenruhe: Es ist hierzulande Usus, die Toten nach ca. 20 Jahren „rauszuschmeißen“, um Platz für neue „Mieter“ zu schaffen. 😉

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