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Die Geschichte von Halloween, Halloween Brauchtum, Sonstiges von Angst bis Zombie, Woher kommt Halloween?

Top-Ten der unheimlichsten Totenfeste – 1. Halloween

veröffentlicht am Mai 9, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween, Halloween Brauchtum, Sonstiges von Angst bis Zombie, Woher kommt Halloween?

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In den Überlieferungen vieler Völker dieser Erde existiert der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Das Ableben wird nicht als etwas Endgültiges angesehen, sondern als ein Übergang, eine Tür oder der Beginn von etwas Neuem.

In vielen missionierten Ländern der Erde haben sich die alten Traditionen und Rituale mit den christlichen Glaubenssätzen der Eroberer vermischt oder wurden von diesen überlagert.
Doch in einigen Gegenden der Welt leben die Totenkulte und der Glaube an eine jährliche Wiederkehr der Verstorbenen unbeeinflusst fort und werden dementsprechend zelebriert.

In den folgenden Beiträgen präsentieren wir Ihnen 10 der gruseligsten Totenfeste rund um den Erdball. Manche Völker feiern die Nacht der Toten, Geister und Ahnen tanzend und singend, andere betend und meditierend und wiederum andere auf der Flucht vor den verstorbenen Seelen.

 

 

Den Anfang dieser Top-Ten soll das wohl bekannteste TotenGedenkfest machen, welches in der westlichen Welt wohl ein jedes Kind kennt. Die Rede ist natürlich von Halloween.

Die Nacht des Grauens und der Geister hat ihren Siegeszug über die gesamte westliche Welt angetreten und dieser ging von den Vereinigten Staaten aus. Dort gehört das Totenfest zu den wichtigsten Kulten. Daher glaubten und glauben noch viele Menschen, dass das HalloweenFest seinen Ursprung eben dort in Amerika habe.

Doch das stimmt nicht. Denn bereits vor 5000 Jahren wurde es auf den Britischen Inseln von den Kelten gefeiert und zählt damit zu einem der ältesten Feste der Menschheitsgeschichte.
Traditionell wurde am 31. Oktober bei den keltischen Stämmen die Ernte eingebracht und damit das Ende des Sommers besiegelt. Man versammelte sich und gedachte der Toten. Man glaubte daran, dass in dieser Nacht die Welten der Lebenden und der Toten eng beieinander lagen und die Verstorbenen so in das Diesseits überwechseln konnten. Die Menschen dieser Zeit deckten nun ihre Tische reichlich mit Speisen, steckten Kerzen in Rüben und dekorierten ihre Behausungen, um die Toten zu beschwichtigen. Dieses schaurige Nacht nannten Sie Samhain, das Sommerende.

Doch mit der Christianisierung der Britischen Inseln verschwand das Fest, denn die christlichen Missionare sahen darin einen heidnischen Kult, den es zu zerstören galt. Kurzerhand übernahmen sie den keltischen Volksbrauch und ersetzten ihn durch einen eigenen Totentag, der allerdings am Tage zelebriert wurde – Allerheiligen. Das ursprüngliche Volksfest der britischen Ureinwohner nannte man „All Hallow’s Eve„, woraus später die Verballhornung Halloween entstand.

Doch die Traditionen und Riten von Samhain/Halloween wurden bewahrt und kamen mit den irischen Auswanderern nach Amerika, wo sie weiter gehegt und gepflegt wurden. Da die Iren in Amerika nur wenige Rüben fanden, dagegen allerdings sehr viele Kürbisse, wurden diese zu einem allseits bekannten HalloweenSymbol. Ganz davon abgesehen, das sie sich viel besser schnitzen ließen. So kam das eigentlich in Europa entstandene Fest über Umwege wieder zurück und wird seither in mittlerweile großem Umfang jedes Jahr begeistert gefeiert und zählt mittlerweile zu den kommerziellsten Festen der Welt.

Die Riten sind prinzipiell gleich geblieben, wurden jedoch auch durch Legenden und Bräuche angereichert, die heute allgemein bekannt und beliebt sind.

In unserem nächsten Beitrag widmen wir uns dem mexikanischen Totenfest – Dia de los Muertos.

Quelle: www.zehn.de



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