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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Kurios! Hilferuf aus Arbeitslager in Halloween-Deko versteckt!

veröffentlicht am Juli 7, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

118112-deko-grabstein-kreuz-friedhof-halloween-party-karneval-deko-grauHilferufe werden nicht immer nur als Flaschenpost verschickt, sondern können sich eben auch in billiger Halloween-Dekoration befinden.

Julie Keith aus Damascus, Oregon, erlebte einen Grusel der anderen Art, als sie im Oktober des vergangenen Jahres in einer Halloween-Grabstein-Deko, die sie im Kmart gekauft hatte, einen merkwürdigen Brief fand. Der Brief war von Hand geschrieben und stammte offenbahr von einem Insassen eines chinesischen Arbeitslagers, der in dem Schriftstück um Hilfe bittet.

„Sir: Falls Sie zufälligerweise dieses Produkt gekauft haben, schicken Sie bitte diesen Brief an die UN-Menschenrechtsorganisation.“ So beginnt der Brief, den die Amerikanerin durch Zufall fand.
Er beinhaltet weiterhin Details der unmenschlichen und harten Arbeitsbedingungen in einem Arbeits-Lager in Shenyang, China. Die Arbeiter in besagtem Camp müssten bis zu 15 Stunden täglich arbeiten, ohne Wochenenden oder Urlaub. Bei Zuwiderhandlungen oder Verweigerung würden sie beschimpft, geschlagen oder sogar gefoltert. Und das Ganze bei einem Stundenlohn von 1,61 Dollar.

 

Geschockt und bestürzt, entschied die Amerikanerin, dass diese Ungerechtigkeit bekannt gemacht werden müsse und postete ein Bild des Briefes auf ihrem Facebook-Profil. Der Freundeskreis von Julie Keith reagierte ebenso schockiert. Das Bild verbreitete sich daraufhin unheimlich schnell im Netz und sorgte für einen Aufschrei, den auch die Behörden und Medien nicht mehr ignorieren konnten.

Die Echtheit des Briefes ist dabei noch nicht zweifelsfrei geklärt. Die China-Experten bei den Menschenrechtsorganisationen jedoch wissen um die Bedingungen in den chinesischen Straflagern und die Beschreibungen in dem Hilferuf decken sich mit den Informationen, die sie über die Lagersituation besitzen. Sollte es sich also herausstellen, dass der Brief echt ist, dann müsse unbedingt etwas in dieser Richtung unternommen werden.

Auch der amerikanische Konzern „Sears Holdings Corporation„, zu dem die Kmart Gruppe gehört, kündigte an, den Fall zu untersuchen. Ebenfalls schaltete sich der amerikanische Zoll ein.

Für die Finderin Julie Keith jedoch ist eines klar. Nach diesem makabren Schreck wird sie nun in Zukunft auf Produkte, die in China hergestellt sind, verzichten.



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