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Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Skurriles aus den USA! Mann verklagt Supermarkt, weil Plastiktüte den Tod seiner Frau verursachte!

veröffentlicht am September 2, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

karneval-halloween-richter-peruecke-weiss-475431000-1Skurriles ereignete sich mal wieder im Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Der Amerikaner William Freis aus Plattsmouth hat den amerikanischen Supermarktriesen Wal-Mart und den Hersteller von dessen Plastiktüten verklagt, da eine überfüllte Tüte angeblich zum Tod seiner Frau führte.

Der Witwer gab zu Protokoll, dass seine Frau Lynette am 16. April 2010 in einer Wal-Mart Filiale einkaufen war und ein Kassierer ihr für zwei Dosen Lebensmittel, die jeweils 1,2 Kilogramm wogen, und für eine 1-Kilo-Reispackung lediglich eine dünne Plastik-Tüte gegeben hatte.

Auf ihrem Weg zum Auto riss die Tüte und eine der schweren Dosen fiel ihr auf den rechten Fuß, brach dabei den großen Zeh und verursachte einen tiefen Schnitt, heißt es in der Anklageschrift.
Diese Verletzung, so der Anwalt von William Freis, führte letztendlich zu einer Infektion.

Trotz mehrerer Behandlungen mit Antibiotika und zwei chirurgischen Eingriffen verschlechterte sich Lynettes Zustand zusehends und die Infektion breitete sich in ihrem gesamten Körper aus. Daraufhin wurde sie ins Krankenhaus eingewiesen und verstarb kurz darauf am 12. März 2011.

Aus diesem Grund verklagte William Freis nicht nur die Supermarktkette, sondern außerdem noch mehrere Firmen, die die Plastiktüten für den Einkaufsmarkt-Riesen herstellen.

Nun wurde der ungewöhnliche Fall an das Bezirksgericht in Omaha weitergeleitet.

Die unrechtmäßige Todes-Klage wirft Wal-Mart vor, bei der ordnungsgemäßen Schulung seiner Mitarbeiter versagt zu haben, bei der vorgeschrieben wird, die Lebensmittel-Tüten nicht zu überfüllen und zu wissen, wann es nötig ist, eine zweite Tüte zu verwenden.
In der Anklageschrift heißt es weiter, dass die Beschuldigten Lynette Freis eine defekte Tüte gegeben hätten.

Die Forderung der Anklage beläuft sich auf über 656000 Dollar an medizinischen Kosten sowie einen noch nicht festgelegten Betrag für Schmerzensgeld und Begräbniskosten.

Bisher haben aber weder Wal-Mart noch die anderen angeklagten Firmen auf die Beschuldigungen reagiert. Man wolle jedoch den Fall vor einem Bundesgericht verhandeln, so eine Anwältin der Supermarkt-Kette.

Ein Sprecher von Wal-Mart hat nun öffentlich Beleidsbekundungen an die Familie der Verstorbenen übermittelt und versprochen, alle Anschuldigungen zu überprüfen und im Gericht korrekt darauf zu antworten.

Solche mysteriösen und außergewöhnlichen Klagen können ja nur aus den Vereinigten Staaten kommen.



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