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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Top Ten der unbekannten Serienmörder – 3. Friedrich „Fritz“ Haarmann

veröffentlicht am November 23, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

werwolf-halloween-kostuem-schwarz-rot-wolfmensch-wolfkostuem-halloweenpartyWir nähern uns langsam dem Ende unserer bizarren Top Zehn der „unbekannten“ Serienmörder und sind bereits bei der Nummer 3 angelangt. Und diese belegt der zumindest in Deutschland berühmt-berüchtigte Friedrich „Fritz“ Haarmann, der als „Schlächter„, „Werwolf“ oder „Vampir“ von Hannover in die Kriminalgeschichte eingegangen ist.

Fritz Haarmann war ein eher unauffälliger und sympathisch aussehender Mann, dessen freundliches Auftreten ihm gute Dienste leisteten als Polizeiinformant und als sadistischer Sexualmörder. Über 6 Jahre hinweg ermordete er mindestens 24 Landstreicher und männliche Prostituierte. Diese Morde betrachtete er als ein Liebesbekenntnis. Haarmann wollte seinen Opfern nur Frieden bringen. Sein mörderischen Treiben fand schließlich ein Ende, als die entsorgten Totenschädel seiner Opfer an den Ufern des Flusses Leine angespült wurden.

Der „Schlächter von Hannover“ hatte eine strikte Vorliebe für Jungen oder junge Männer, die er gutaussehend fand. Fakt ist, dass man ihm 1925 im Gefängnis, während er auf die Todestrafe durch Enthaupten wartete, ein Foto eines vermissten Jungen zeigte, von dem die Polizei glaubte, dass Haarmann ihn getötet hätte. Nach einem kurzen Blick auf das Bild des hässlichen Jungen spottete er über die Vorstellung, ein solch unansehnliches Kind zu töten.

Wirklich irre: Haarmann bestand bis zum seinem Tode darauf, dass er von Schönheit und Sinnlichkeit angetrieben wurde. Doch statt durch den Reiz eines jungen Mannes zu Tränen gerührt zu werden, biss er seinen Opfern in den Adamsapfel und schluckte diesen hinunter.

Die Abscheulichkeiten der menschlichen Natur sind immer wieder erschreckend und faszinierend zugleich.

Im nächsten Post widmen wir uns dem Kannibalen von Münsterberg (polnisch: Ziębice), Karl Denke.



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