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Top Ten der unbekannten Serienmörder – 4. Elisabeth Báthory

veröffentlicht am November 21, 2013 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

22887_barock_graefin_vampirin_damenkostuem_halloweenkostuem_halloween_kostuem_untot_untote_zombies-44876Rang Nummer 4 in dieser makabren Top Ten der eher „unbekannten Serienmörder“ belegt die wohl bekannteste vermeintliche Vampirin.

Gräfin Elisabeth Báthory, die als sogenannte Blutgräfin von Čachtice in die Annalen der Kriminologie eingegangen ist, zählt heute noch zur berüchtigsten Serienmörderin in der Geschichte Ungarns und der Slowakei.

Auf mehreren Ihrer Schlösser und Burgen, Burg Čachtice war die wohl bekannteste, trieb Báthory ihr schreckliches Unwesen. Anfangs lockte sie nur junge Bauernmädchen mit der Aussicht auf Anstellung als Dienstmägde in ihre Gemäuer. Doch später folgten sogar die Töchter des niederen Adels, denen die Blutgräfin angeblich Lektionen in Etiquette beibringen wollte.
Doch was sie diesen unschuldigen jungen Mädchen beibrachte waren Lektionen in Grausamkeit, Folter und unvorstellbarer Qual. Nicht zu vergessen, dass diese Abscheulichkeiten mit dem Tode der Opfer endeten. Mit einer handvoll Komplizen genoss es Báthory, die Frauen hungern, frieren und foltern zu lassen. Die Opferzahl der blutgigen Lady reicht von geschätzten 36 bis hin zu unglaublichen 200. In einem angeblichen Tagebuch, dessen Existenz jedoch umstritten ist, werden die Tötungen von 650! Mädchen beschrieben.

Da die Zeit der Blutgräfin, das 16. bzw. 17. Jahrhundert in Südosteuropa, eine Periode  des Aberglaubens und der Legenden war, ist es sehr schwierig, nach heutigen kriminologischen Gesichtspunkten eindeutig zu klären, was auf Báthorys Burgen und Schlössern wirklich geschehen ist. Mit Sicherheit können die vielen Frauenleichen und Vermissten nicht geleugnet werden.
Doch im Laufe der Zeit wurde aus der bloßen Serienkillerin eine Vampirin, ein Monster, das das Blut seiner Opfer trank und darin badete, um somit ewige Jugend zu bewahren.

Hätte die Gräfin nicht den großen Fehler begangen, Töchter des Adels zu töten, wäre ihr mörderisches Treiben womöglich niemals aufgedeckt worden. Nachdem die meisten ihrer Komplizen zum Tode verurteilt wurden, konnte man sie aufgrund ihres Standes nicht so einfach hinrichten. Sie bekam Hausarrest für Aristokraten: Inhaftierung in ihrer eigenen Burg. Man mauerte sie in einer winzigen Kammer ein. Lediglich durch ein kleines Loch in dieser Mauer hatte sie Kontakt zur Außenwelt. Sie starb im Jahre 1614 nach drei Jahren Haft in ihrer Zelle.

Wirklich irre: Báthory genoss es angeblich, ihre Opfer zu verbrennen, zu beißen und die Genitalien zu verstümmeln.

Zu Elisabeth Bathory gibt es eine Fülle an Literatur und Theorien, die sie als Opfer einer politischen Intrige sahen und als unschuldig hinstellen. Fakt ist jedoch, dass zu einer Legende immer auch ein Stück Wahrheit gehört.

Lesen Sie im nächsten Beitrag über den „Werwolf von Hannover„, Friedrich Haarmann.



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