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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 bizarre Fakten über Psychopathen – 4. Längere Haftsrafen

veröffentlicht am April 6, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Im vorangegangenen Beitrag haben wir darüber berichtet, dass psychopathisch gestörte Menschen über einen Empathie-Schalter im Gehirn verfügen, mit dem sie Mitgefühl emfpinden können, wenn sie das denn wollen. Unser heutiger Fakt über Psychos erzählt davon, dass die Diagnose „Psychopathie“ bei Kriminellen dafür sorgen kann, dass diese längere Haftstrafen verbüßen müssen, als „normale“ Verbrecher.

Forscher der Universität Utah waren neugierig, ob eine solche Diagnose den Angeklagten helfen oder eher schaden würde und präsentierten einer Gruppe von 181 Richtern einen fiktiven Fall.
Sie hatten einen Charakter namens Jonathan Donahue geschaffen, der auf dem Leben eines realen Verbrechers basierte. Den Richtern erzählte man von Donahues brutalem Überfall auf ein Fast-Food-Restaurant. Er zeigte keinerlei Reue für seine Tat und gab damit auf seiner Flucht sogar an, berichteten die Forscher. Er war der gefährlichen Körperverletzung für schuldig befunden worden und danach sollten ihn die Richter nun auch bestrafen. Jedem Richter wurde nun erzählt, Donahue sei ein Psychopath, doch nur der Hälfte gab man Informationen über die biologischen Gründe seiner Störung.

maske-des-beissers-halloween-kunststoff-horrormaske-horror-halloweenaccessoires-Bevor die Richter nun ihre Entscheidungen bekanntgaben, wurden sie gefragt, wie sie denn im Normalfall einen Verbrecher wegen gefährlicher Körperverletzung bestrafen würden. Die meisten gaben ungefähr 9 Jahre an. Doch trotzdem waren sie mit dem fiktiven Kriminellen ungleich strenger. Richter, denen man lediglich mitgeteilt hatte, dass Donahue ein Psychopath sei, verurteilten den Schläger zu einer durchschnittlichen Gefängnisstrafe von 14 Jahren. Selbst die wissenschaftliche Erklärung für seine Störung half Donahue nicht viel, denn die Richter, denen man diese Information gegeben hatte, verurteilten ihn lediglich zu einem Jahr weniger.

Interessanterweise spielte es keine Rolle, ob die Richter die Erklärungen der Verteidigung („Donahue ist für seine Taten nicht verantwortbar.“) oder der Anklage („Donahue ist eine Bedrohung für die Gesellschaft und wird erneut straffällig werden.“) anhörten. Wichtig war nur, dass sie lernten, wie die Psychopathie das Gehirn beeinflusste. Vielleicht empfanden sie Mitleid für einen Typen, der in einer Situation feststeckte, die sich ein Stück weit außerhalb seiner Kontrolle befand. Jedoch sind 13 Jahre trotz allem ein bisschen mehr als 9.

Wie wir gesehen haben, werden Menschen mit psychopathischen Wesenszügen ungleich härter vor Gericht bestraft als „normale“ Straffällige. Der nächste Beitrag wird Sie sicher ein wenig beunruhigen, beschäftigt er sich doch damit, in welchen Berufszweigen es die meisten Psychopathen gibt. Bleiben Sie uns also treu.



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