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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 bizarre Fakten über Psychopathen – 7. Der prosoziale Psychopath

veröffentlicht am April 15, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

maske-des-beissers-halloween-kunststoff-horrormaske-horror-halloweenaccessoires-Unser letzter Beitrag hat gezeigt, dass sich im Internet zahlreiche Psychopathen als Internet-Trolle tarnen, um dort ihr bizarren Neigungen ausleben zu können.
Der heutige Post soll sich nun einem ganz besonderen Typ Psycho widmen – dem prosozialen Psychopath.

Der Neurowissenschaftler James Fallon hat einen ziemlich „kranken“ Stammbaum. Er ist mit sieben mutmaßlichen Mördern verwandt, unter anderem der berühmt-berüchtigten Lizzie Borden. Neugierig geworden, wollte er mehr über seine unbequeme Familiengeschichte herausfinden. Also entschied er sich, PET (Positronen-Emissions-Tomographie) Scans der Gehirne seiner Verwandten zu sammeln und deren Orbitalen Kortex, den Bereich des Gehirns, der ethische und moralische Entscheidungen beeinflusst, zu analysieren. Die meisten seiner Verwandten erwiesen sich als völlig normal, doch ein Scan wies einen beunruhigenden Mangel an Aktivität im Orbitalkortex auf – sein eigener!

Davon überzeugt, dass er einen Fehler gemacht hatte, führte Fallon noch einige DNA-Tests durch. Doch die Ergebnisse waren sehr weit davon entfernt, ihn zu beruhigen, denn sie bestätigten nicht nur, dass er das Gehirn eines Psychopathen hatte, sondern auch noch über das genetische Erbgut eines Psychopathen verfügte. Die Tests ergaben, dass er eine spezielle Variante des MAO-A Gens besitzt. Dieses Gen ist auch als das „Krieger-Gen“ bekannt, da es für aggressives Verhalten verantwortlich ist.

Fallon nennt sich selbst einen „prosozialen Psychopath„. Das bedeutet, dass er sich innerhalb der in der Gesellschaft akzeptierten Normen verhält. Eigentlich tut er sogar sehr viel Gutes. Er spendet an Wohltätigkeitsorganisationen, übernimmt Führungspositionen in seiner Gemeinde und genießt es, seinen Mitmenschen zu helfen – mehr oder weniger. Fallon drückte das selbst so aus: „Ich bekomme einen Kick vom „Mal-sehen-was-ich-für-die-Welt-tun-kann“ anstatt davon, ein echt netter Kerl zu sein.“ Er gibt zu, manipulativ und überaus wetteifernd zu sein. Er lässt nicht mal seine Enkel einfache Spiele gewinnen. Er hat auch Schwierigkeiten, mit anderen mitzufühlen und sagt, dass er für seine Enkeltochter genauso viel empfindet wie für beliebige Leute auf der Straße.

Dank seiner liebenden Eltern wuchs Fallon in einem sicheren und stabilen Umfeld auf, umgeben von Menschen, die sich um ihn kümmerten. Fallon glaubt, dass diese prägenden Jahre höchsten Einfluss darauf hatten und ihm dabei halfen, ein Wissenschaftler zu werden anstatt der nächste Ed Kemper.

Da kann man wirklich froh sein, dass Fallon in solch einem behüteten Elternhaus aufwuchs und nicht so wie viele berühmte Serienkiller in zerrütteten Verhältnissen. Der nächste Beitrag wird sich mit dem Fakt befassen, dass Psychopathen schlecht riechen können.



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