Neueste
Kommentare

Skull Bullet

Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Darwin Awards für die dümmsten Todesarten!

veröffentlicht am April 17, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Wir berichteten bereits einmal über die sogenannten Darwin Awards. Dabei handelt es sich um den seit 1994 verliehenen sarakastischen Negativpreis, der in der Regel posthum an Menschen geht, die ihr Leben auf unsagbar dumme Art und Weise lassen oder sich unfruchtbar machen und damit den Genpool der Menschheit sauber halten. Der Sarkasmus-Preis ist nach dem Erfinder der „natürlichen Auslese“, Charles Darwin, benannt.

Hier folgen nun einige weitere unglaubliche Todesarten, die manchmal am Verstand der Verstorbenen zweifeln lassen.

horror-clown-halloween-kostuem-rot-gelb-halloween-kostuem-kostueme-herren-maenner-halloweenkostuem-halloweenkostueme-online-kaufen

29. Januar 2003, Brasilien:

Manoel Messias Batista Coelho war bei seiner Arbeitsstelle für das Säubern der Speichertanks von Benzin-Lastwagen zuständig. Er war bei dieser Firma seit zwei Monaten beschäfigt. Eines Tages begann der 35-Jährige einen Tank mit Wasser aufzufüllen, eine Standardprozedur, die dafür sorgt, dass die entflammbaren Dämpfe aus dem Container entweichen. Nach etwa einer Stunde kam er wieder zurück, um zu überprüfen, ob der Wasserstand hoch genug war, um weiterzumachen. Doch er hatte Schwierigkeiten, dies zu entscheiden, da es so DUNKEL in dem Speichertank war. Als einfallsreicher Mitarbeiter dachte er sich, dass ein Feuerzeug Licht ins Dunkel bringen könnte, vergaß dabei jedoch, warum er den Tank eigentlich mit Wasser gefüllt hatte. Sein kleiner Test bewies erfolgreich, dass der Wasserstand noch nicht hoch genug war, um sicher fortfahren zu können. Die folgende Explosion schoss ihn durch die Luft und er landete 100 Meter weiter af dem Firmenparkplatz für Angestellte. Manuel erlitt schwerste Verbrennungen, Prellungen und eine Wunde am Kopf, die sein Hirn nach außen treten ließ. Als die Feuwerwehr eintraf, hatte Manuel bereits seine tödliche Lektion in Sachen Sicherheit gelernt.

23. September 2002, Brasilien:

Ein Bauer aus São Paulo entschied sich, einen Bienenstock von seinem Orangenbaum zu entfernen. Er wusste nicht genau, wie er vorgehen sollte, doch wusste, dass man den Stock verbrennen müsse und auch, dass Bienen stechen. Also schützte er sich mit einer Plastiktüte, die er eng um seinen Kopf band, schnappte sich eine Fackel und ging los, um die Bienen zu bekämpfen. Seine besorgte Frau machte sich nach einigen Stunden auf die Suche nach ihm und fand ihn tot vor. Doch es waren nicht die Bienen, die ihn getötet hatten. Die Plastik-Tüte schützte ihn vor dem Rauch, Stichen und auch, richtig, Sauerstoff. Er hatte vergessen, Atemlöcher in die Tüte zu schneiden.

1. Oktober 1995, Kanada:

Die Wasserfälle „Horseshoe Falls“ befinden sich auf der kanadischen Seite der Niagara-Fälle. Vor fast zwei Jahrzehnten rüstete sich ein Draufgänger namens Robert mit einer selbstgebastelten Raketen-Fallschirm-Vorrichtung aus und fuhr mit einem Jet-Ski bei voller Gechwindigkeit über die Fälle. Sein Plan sah vor, die Rakete zu zünden und ihn damit von den Wasserfällen wegzutreiben, dann den Fallschirm zu öffnen und damit zum unterhalb gelegenen Fluss zu gleiten, wo er dann vom „Maid o‘ the Mist“ Tour-Boot aufgefischt würde. Doch das Wasser befeuchtete sein Equipment, die Rakete zündete nicht und auch der Fallschirm ließ sich nicht öffnen. Doch die dritte Phase seines Planes ging auf. Seine Leiche wurde unten vom Prsonal des Tour-Bootes geborgen.

22. März 1999, Phnom Penh:

Jahrzehnte bewaffneter Konflikte haben dafür gesorgt, dass der Boden Kambodschas voll von militärischen Blindgängern ist. Die Behörden warnten davor, nicht mit diesen gefährlichen Apparaten herumzuhantieren. Nun saßen drei Freunde abends in einem lokalen Café in der südöstlichen Provinz Svay Rieng zusammen, tranken und tauschten Beleidigungen aus. Ihr geselliger Streit dauerte Stunden, bis einer der drei Männer eine 25 Jahre alte Panzermine herauszog, die er in seinem Garten gefunden hatte. Er warf sie unter den Tisch und die drei Männer begannen nun damit Russisches Roulette zu spielen, indem sie immer einen Schnaps hinterkippten und gegen die Mine traten. Die anderen Besucher des Cafes flohen in Angst. Minuten später detonierte die Mine mit einem unglaublichen Knall und tötete die drei Männer in der Bar. Die Rasmei Kampuchea Zeitung berichtete, dass die Frauen der Verstorbenen nicht einmal ihre körperlichen Überreste finden konnten, da die Explosion einfach alles zerstört hatte.

Dies waren nur 4 der unendlich vielen Todesfälle, die mit einem Darwin-Award bedacht wurden und sind der Beweis dafür, wie „unweise“ der Homo sapiens sapiens („weiser Mensch“) bisweilen sein kann.



Tags:
, , , , , , , , , , , , , , ,

Diesen Beitrag diskutieren

Zu diesem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst. Warum schreibst Du nicht selbst einen? ;)

Beitrag kommentieren?