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Gruselgeschichten, Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 mutmaßliche Geistersichtungen und ihre bizarren Folgen – 1. Der Geist von Greenbrier

veröffentlicht am Mai 11, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Gruselgeschichten, Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie

horror_geist_halloween_deko_weiss_haengedeko_haengedekoration_halloween_accessoire_zubehoer_deko_party-48932Immer wenn Gerüchte einer Geistersichtung sich verbreiten, erhält dieses besondere Ereignis eine Menge Publicity, während sich Skeptiker und Gläubige eine hitzige Debatte liefern. Doch wenn der Rummel sich einmal gelegt hat, geht das Leben in der Regel weiter. Doch manchmal können die Reaktionen auf eine mutmaßliche paranormale Begegnung so stark sein, dass diese das Leben der Betroffenen drastisch verändern. Die in den nächsten Beiträgen folgenden Geistergeschichten könnten entweder unheimlich glaubhaft sein oder nichts weiter als erfundene Falschmeldungen, doch die Reaktionen auf sie sind sehr einzigartig gewesen.

Die erste Geister-Story erzählt die Geschichte einer Ermordeten, die dabei half, ihren Mörder hinter Schloss und Riegel zu befördern.

Der Geist von Greenbrier

Am 23. Januar 1897 starb die 23-jährige Zona Hester Shue unter mysteriösen Umständen in ihrem Haus in Greenbrier County, West Virginia. Merkwürdig war, dass ihr Ehemann Erasmus Trout Shue den Leichnam bereits vom Erdgeschoss in den ersten Stock befördert und angekleidet hatte, als die Ärzte eintrafen. Während der nächste Tage legte Trout ein bizarres Verhalten wegen des Todes seiner Frau an den Tag. Doch da man als Todesursache Herzversagen festgestellt hatte, ging niemand von einem Verbrechen aus. Doch dann besuchte Zonas Mutter Mary Jane Heaster, Wochen nachdem Zonas bestattet worden war, den örtlichen Staatsanwalt, um die Exhumierung des Leichnams ihrer Tochter zu erbitten. Diese Entscheidung wurde durch mehrfache „Besuche“ von Zonas Geist hervorgerufen.

Mary Jane behauptete, dass der Geist ihrer Tochter sie über den Zeitraum von vier Nächten heimgesucht und ihr offenbart hätte, dass Trout ein missbrauchender Ehemann gewesen sei und ihr in einem Wutanfall das Genick gebrochen habe, als er sie würgte. Die Behörden stimmten Mary Janes Bitte zu, ihre Tochter zu exhumieren. Eine Autopsie bestätigte, dass das Genick von Zona tatsächlich gebrochen war. Trout wurde daraufhin verhaftet und des Mordes an seiner Frau angeklagt, auch wenn die Beweise gegen ihn eher von untergeordneter Bedeutung waren. Als Mary Jane nun beim Prozess in den Zeugenstand gebeten wurde, stellte Trouts Verteidiger ihre Geschichte über die angeblichen Begegnungen mit dem sogenannten „Greenbrier Ghostin Frage. Jedoch wich Mary Jane während der Verhandlung nicht von ihrer ursprünglichen Geschichte ab und ihre Zeugenaussage erwies sich als so überzeugend und glaubhaft, dass die Geschworenen sie nicht missachten konnten. Am Ende befanden sie Trout für schuldig. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe im Gefängnis von Moundsville verurteilt, wo er drei Jahre später starb.

Lesen Sie im nächsten Post, wie ein Geist seiner Familie dabei half, sein verschwundenes Testament zu finden.



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