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Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses

10 mutmaßliche Geistersichtungen und ihre bizarren Folgen – 6. Der Fall Stambovsky gegen Ackley

veröffentlicht am Juli 19, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses

horror_geist_halloween_deko_weiss_haengedeko_haengedekoration_halloween_accessoire_zubehoer_deko_party-48932Folgender Beitrag handelt von einem sehr ungewöhnlichen Gerichtsprozess, an dessen Ende ein Haus als Spukhaus erklärt wurde – von Rechts wegen!

Es ist sehr selten, dass bei Gerichtsverfahren, in denen es um sogenannte „Haunted Houses“ (Spukhäuser) geht, ein gerichtlicher Erfolg eintritt. Doch der Fall Stambovsky gegen Ackley ist eine sonderbare Ausnahme. Im Jahre 1989 kaufte Jeffrey Stambovsky ein Haus in Nyack, New York, welches zuvor von Helen Ackley und ihrer Familie bewohnt worden war. Doch erst nachdem Stambovsky mit seiner Frau eingezogen war, erfuhr er, dass das Haus einen sehr schlechten Ruf erlangt hatte, da es dort angeblich spuke. Jahre lang hatte Ackley behauptet, dass ihr Haus von Geistern bewohnt sei und ihre Geschichte sogar an Reader’s Digest und andere Medien verkauft. Das Problem war nur, dass weder Ackley noch ihr Makler sich die Mühe machten, diese Information an Hernn Stambovsky weiterzugeben, als er die Immobilie kaufte.

 

Obwohl Mr. Stambovsky nie ein Gespenst zu Gesicht bekam und auch nicht an Geister glaubte, war seine Frau trotzdem entsetzt von dem Gedanken, in einem Spukhaus leben zu müssen. Also entschied er sich, Mrs. Ackley und ihren Immobilienmakler wegen irrtümlicher Darstellung zu verklagen, um somit aus seinem Kaufvertrag herausgelassen zu werden. Er verlor daraufhin seine Klage in der Vorinstanz. Doch nach einer erfolgreichen Berufung wurde Stambovskys Fall vor dem Berufungsgericht des New York Supreme Court (Oberstes Bundesgericht) im Jahre 1991 angehört. Und ob sie es nun glauben oder nicht, das Gericht entschied zugunsten Stambovskys. Er durfte aus seinem Vertrag heraus und seine Anzahlung auf das Haus bekam er zurück. Das Urteil wurde damit begründet, dass Ackley damals öffentlich damit geworben hatte, dass ihr Haus von Gespenstern heimgesucht sei und sie daraus Profit geschlagen hatte. Damit war sie verpflichtet, diese Tatsache potentiellen Käufern mitzuteilen. Oder in den Worten einer der Richter: „Von Rechts wegen ist dieses Haus ein Spukhaus.“

Unglaublich aber wahr. Lesen Sie beim nächsten Mal über einen Geist namens „The Gray Man„, der Menschen vor großen Stürmen warnt.



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