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Skull Bullet

Gruselgeschichten, Gruselige Ausflugsziele, Mysteriöse Ereignisse, Spukorte und Mysteriöses

Ohio University, Georgia, USA

veröffentlicht am Juli 16, 2014 von Mary Sue | abgelegt unter Gruselgeschichten, Gruselige Ausflugsziele, Mysteriöse Ereignisse, Spukorte und Mysteriöses

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Wer sagt, dass Geister sich nicht weiterbilden? Die Ohio University, die 1804 im amerikanischen Bundesstaat Georgia erbaut wurde, gilt als Hochschule mit den meisten Spukvorkommnissen auf der Welt.

Die bekanntesten Gruselgeschichten sind hier zusammengefasst und machen die Universität nicht nur an Halloween zu einem willkommenen Reiseziel für Horror-Fans, die den Nervenkitzel suchen.

Eine der ersten Geisteraktivitäten hängt mit der Delta Tau Delta Bruderschaft zusammen, die seit 1860 zur Universität gehört. Einige Mitglieder der Studentenverbindung machten sich einen Spaß daraus, einen Grabstein von dem nahegelegenen Simms Friedhof zu entwenden. Die Quittung gab es prompt: in ihren privaten Räumlichkeiten begann ein unsichtbares Wesen Radau zu machen. Der Spuk hielt so lange an, bis die Strolche den Grabstein wieder an seinen Ursprungsort zurückbrachten.

Doch auch ein gesamter Trakt der Universität soll immer wieder das Ziel von paranormalen Ereignissen werden. In der Jefferson Hall nahmen Studenten wiederholt Stimmen und andere Geräusche wahr, die sie sich nicht erklären konnten. Eines Tages entdeckten sie, dass die Tür zu einem Zimmer in der Jefferson Hall, das normalerweise nicht benutzt wurde, offen stand und eine ältere Dame auf einem Stuhl in der Ecke Platz genommen hatte. Als die Frau auch auf ihre Begrüßung hin nicht reagierte, bemerkten die Studenten, dass es sich um einen Geist handeln musste, denn die Dame war seltsam durchscheinend und schwebte, statt zu sitzen. Die Hochschüler ergriffen voller Panik die Flucht, doch als sie später zurückkamen, war das Zimmer, wie üblich, verschlossen. Der vermeintliche Geist war verschwunden. Besagte Geisterfrau, bei der es sich wahrscheinlich um die ehemalige Hausverwalterin handelt, ist auch heute (mehr oder weniger) gern und oft gesehener Geistergast an der Universität. Begleitet wird sie dabei von Zeit zu Zeit von Phänomenen wie Lampen, die sich selbständig ein- und ausschalten und dem Geräusch von Murmeln, die über den Boden rollen.

Auch in der Washington Hall kann es vorkommen, dass man auf Geister trifft – sogar auf eine ganze Fußball-, besser gesagt Basketballmannschaft! Diese Sichtungen gehen allerdings auf ein tatsächliches, tragisches Ereignis zurück. Alle Mitglieder des Sportteams kamen bei einem Verkehrsunfall auf einmal ums Leben, als sie gerade auf der Rückreise von einem auswärtigen Spiel waren. Nach diesem schrecklichen Vorfall sollen die Geister der Toten wieder an die Universität zurückgekehrt sein und seither den Studenten mit Geräuschen des Dribbelns und des Rollens von Basketbällen sowie Stimmen und lautem Lachen kalte Grusel-Schauer über den Rücken jagen.

Ein weiterer Teil des Gebäudes, die Crawford Hall, wird seit 1993 ständig zum Schauplatz von unerklärlichen Phänomenen der Elektrizität. Lampen gehen von selbst an und wieder aus, Elektrogeräte spielen verrückt. Überdies öffnen sich Türen selbständig. Persönliche Dinge sollte man hier nicht liegen lassen, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie einfach so verschwinden, um dann an anderen Orten wieder aufzutauchen.

Neben der früheren Hausverwalterin hat die Ohio University angeblich einen weiteren Hausgeist, der eine traurige Geschichte verbirgt. Entdeckt wurde der Geist von Laura Bensek zum ersten Mal von einem Studenten, der sich schlafen gelegt hatte. Plötzlich nahm er ein helles Licht wahr, das in seinem Zimmer erschien, und entdeckte bei näherem Hinsehen die Gestalt einer Frau. Diese setzte sich auf sein Bett, entschuldigte sich, dass sie ihn geweckt hatte, und blieb stumm einige Zeit bei ihm. Ohne eine weitere Reaktion auf seine Kommunikationsversuche erhob sie sich irgendwann und verließ den Raum wieder. Der Student sprach mit dem Hausverwalter; dabei stellte sich heraus, dass seine Beschreibung der Frau exakt der Person der Laura Bensek entsprach, die Jahre zuvor im Zimmer des Studenten Selbstmord begangen hatte. Eine weitere Studentin soll in Raum 428 bei Ritualen, die der schwarzen Magie zugehörig sind, ums Leben gekommen sein. Seitdem ist dieser Raum unbewohnbar, weil es darin zu heftigen paranormalen Ereignissen kam. Heute ist der Raum versiegelt.

Wenn man weiß, wo genau die Ohio University steht, ist es vielleicht nicht mehr allzu verwunderlich, dass ständig unerklärliche Dinge auf dem Campus geschehen. Die Hochschule befindet sich nämlich direkt in der Mitte von fünf Friedhöfen, deren Verbindungslinien ein Pentagramm ergeben. Wie gruselig ist das denn?



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