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Skull Bullet

Grusel Locations zum Mieten, Gruselige Ausflugsziele, Spukorte und Mysteriöses

Axtmörderhaus von Villisca, Iowa, USA

veröffentlicht am August 5, 2014 von Mary Sue | abgelegt unter Grusel Locations zum Mieten, Gruselige Ausflugsziele, Spukorte und Mysteriöses

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Am Morgen des 10. Juni 1912 erschütterte ein tragisches Ereignis das kleine Örtchen Villisca in Iowa, als Josiah Moore, seine Frau Sarah, ihre vier eigenen Kinder und zwei Mädchen, die zu Besuch gewesen waren, mit einer Axt ermordet in ihren Betten aufgefunden wurden. Nachdem sie am vorherigen Abend in der Kirche gewesen und gegen 23 Uhr gegangen waren, wurden Nachbarn darauf aufmerksam, dass sich am folgenden Tag im Haus nichts rührte. Die Nachbarin Mary Peck und Josiahs Bruder Ross öffneten schließlich die Haustür mit Hilfe eines Zweitschlüssels und machten einen schrecklichen Fund, als sie in eines der Schlafzimmer blickten.
Kurz darauf traf die Polizei ein und stellte fest, dass nicht nur die Leichen vom Mörder mit Kleidungsstücken bedeckt worden waren, sondern auch sämtliche Spiegel und Fenster. Außerdem wurde eine große Axt nahe der Leichen der Mädchen gefunden, die bei den Moores zu Gast gewesen waren. Beide waren so stark verstümmelt, dass man ihre Identität lediglich anhand ihrer Bibeln feststellen konnte. Am Fuß jedes Bettes hatte der Mörder eine Lampe angebracht. Allerdings waren viele Spuren bereits dadurch verwischt worden, dass mittlerweile noch weitere Nachbarn nach Mary Peck das Haus betreten hatten, wodurch die Ermittlungen deutlich erschwert wurden.
Es gab vier Hauptverdächtige in den Mordfällen: den wohlhabenden Politiker und Geschäftsmann Frank Jones, den Geistlichen George Kelly, den Serienmörder Andy Sawyer und den ehemaligen Sträfling William Mansfield. Kelly, der die Morde gestanden aber kurz vor der Verhandlung widerrufen hatte, und Mansfield wurden tatsächlich verhaftet, allerdings aufgrund mangelnder Beweise wieder freigelassen. Bis heute sind die schrecklichen Ereignisse nicht aufgeklärt und das Horror-Anwesen wechselte ständig die Bewohner. Niemand hielt es lange in dem Gebäude aus, denn viele der Mieter berichteten, nachts das Weinen von Kindern in bestimmten Räumen gehört zu haben. Außerdem seien Dinge durch die Luft geflogen und einige der Mieter sogar verletzt worden. Diese Geister-Erscheinungen riefen Parapsychologen auf den Plan, die angeblich Tonbandaufzeichnungen erstellten, auf denen ebenfalls das Weinen der Kinder und sogar deren Namen, ausgesprochen von einer unsichtbaren Person, vernehmbar sein sollen.
Im Jahr 1994 fand das Spukhaus endlich dauerhafte Besitzer und wurde von dem Ehepaar Linn gekauft. Sie restaurierten das Gebäude, entfernten alle elektrischen Leitungen und bemühten sich, die Inneneinrichtung so authentisch wie möglich zu gestalten, um echtes Nostalgie-Feeling zu schaffen. Heute lebt zwar niemand mehr in dem alten Anwesen (oder vielleicht doch?), aber das ist durchaus förderlich für die absolute Grusel-Atmosphäre, denn das Haus ist für Besucher buchbar! Es gibt zahlreiche Führungen und Taschenlampen-Touren durch das Gebäude sowie (Halloween-) Übernachtungsmöglichkeiten. Der Spuk jedenfalls hat noch immer kein Ende im Axtmörderhaus von Villisca, so die Aussagen zahlreicher Gäste.



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