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Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Lebendig begraben! 10 grauenerregende Fälle – 8. Mary Norah Best 1871

veröffentlicht am November 26, 2014 von misanthrobeast | abgelegt unter Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Der folgende Fall eines vorzeitigen Begräbnisses ist insofern etwas Besonderes, als dass es sich dabei um ein gemeines Verbrechen handelte.

Die 17-jährige Mary Norah Best war die Adoptivtochter von Mrs. Moore Chew. Mary war an der Cholera gestorben, für tot erklärt und in der Familiengruft der Familie Chew auf einem alten französischen Friedhof in Calcutta beigesetzt worden. Der Chirurg allerdings, der ihren Tod bestätigte, war ein Mann, der von ihrem Tod profitiert hätte und bereits versucht hatte, Marys Adoptivmutter zu töten. Bevor Mary “starb“, floh ihre Adoptivmutter nach dem zweiten Anschlag auf ihr Leben nach England und ließ ihre Adoptivtochter zurück. Mary wurde in einem Piniensarg gelegt und der Deckel zugenagelt. Zehn Jahre später, 1881, wurde die Gruft geöffnet, um den Leichnam von Mrs. Moores Bruder beizusetzen. Beim Betreten der Gruft fand der Totengräber den Sargdeckel von Marys Sarg auf dem Boden vor. Das Skelett der jungen Frau befand sich halb im und halb außerhalb des Sarges. Offenbar war Mary nach ihrem Begräbnis aus ihrer Trance aufgewacht und hatte gewaltsam versucht, den Deckel aufzustemmen, bis sie es schließlich vollbrachte. Man vermutet, dass Mary nach dem erfolgreichen Entfernen des Sargdeckels durch die Anstrengung in Ohnmacht fiel und während ihr Oberkörper über den Rand des Sarges fiel, mit dem Kopf gegen ein steinernes Regal stieß und dabei starb. Man nimmt an, dass der Chirurg sie vergiftet hatte und dann ihren Totenschein ausstellte.

Interessanter Fakt:

Einige glauben, dass man Thomas von Kempen, einem deutschen Augustiner-Mönch, der das Buch “Nachfolge Christi” im 15. Jahrhundert verfasst hatte, die Heiligsprechung verwehrte, da man bei seinem Leichnam unter den Fingernägeln Holzschiefer gefunden hatte. Dies begründeten die Obrigkeiten der Kanonisation damit, dass jemand, der ein Heiliger werden möchte, nicht gegen den Tod ankämpfen würde, sollte er lebendig begraben worden sein.

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