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Gruselige Ausflugsziele, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses

Gruseliger Freizeittipp: Die skurrilsten Museen der Welt

veröffentlicht am Februar 28, 2015 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Gruselige Ausflugsziele, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses

Museen sind langweilig und öde? Mit diesem Vorurteil wollen wir aufräumen.

Denn die folgenden Museumstipps sind nichts für Zartbesaitete.

Die berühmteste Ausstellung der morbiden Art ist wohl Ripley’s Believe It or Not!, ein Kuriositätenkabinett, das Tochtermuseen in Hollywood und ganz Amerika besitzt.
Jedoch geht der Kuriositäten-Kult noch weiter. In Lima gibt es ein Gehirnmuseum, dessen Ausstellung mehr als 3000 Gehirne umfasst. Diese wurden in Formaldehyd eingelegt und ursprünglich zu Forschungszwecken konserviert. Neben gesunden Gehirnen finden sich auch Gehirne mit Missbildungen und Instrumente, die für chirurgische Eingriffe genutzt wurden, wie Seziermesser und Skalpelle.
Auch in Dresden, im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, kann man sich wunderbar ekeln und zwar nicht nur optisch. Dort werden chemisch erzeuge Gerüche konserviert, die die Besucher beschnuppern können. Es gibt neben Schweißgeruch und Urin auch faule Eier zu testen. Somit ist bewiesen: Auch in Deutschland kann ein Museumsbesuch spannend sein – und das sogar, wenn es gar nichts anzuschauen gibt.
Im Viktor Wynd Museum of Curiosities, Fine Art & Natural History in London findet sich seit 2014 die Sammlung des Künstlers Viktor Wynd, die unter anderem doppelköpfige Skelettmodelle, ausgestopfte und mumifizierte Tiere sowie eine angeblich echte Kotprobe der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse beherbergt. Dieses Museum gilt als absoluter Geheimtipp in London und sollte besser nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen aufgesucht werden.
Das Mütter Museum in Philadelphia beschäftigt sich mit der über 200-jährigen Medizingeschichte der USA. Dort findet sich neben einem Teil von Albert Einstein’s Gehirn ein modellierter Frauenkopf mit einem langen Horn. Absolutes Highlight der Ausstellung ist wohl die Geschwulst John Wilkes Booth‘, dem Attentäter Abraham Lincolns. Diese abstoßenden Exponate ziehen jährlich etwa 130.000 Besucher an. Wenn das kein Argument ist, wissen wir auch nicht weiter.
Sollte sich also jemals wieder jemand über die Langeweile bei Museumsbesuchen am Wochenende oder in den Schulferien beschweren, wissen wir jetzt: Er war einfach im falschen Museum.


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Ein Kommentar

  1. Sofo sagt:

    Noch ein weiterer Tipp: Die Surgeon’s Hall Museums in Edinburgh beinhalten eine Ausstellung zur Geschichte der Chirurgie und eine große Pathologieausstellung mit eingelegten Organen und Körperteilen.

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