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Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie

Der Feind in meinem Heim – 10 gruselige Stories von Einbrechern Teil 1

veröffentlicht am April 19, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Mysteriöse Ereignisse, Sonstiges von Angst bis Zombie

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In Ihrem Heim sollten Sie sich sicher und geborgen fühlen. Doch ist dies auch der Ort, an dem Sie am verwundbarsten sind.

Stellen Sie sich nur einmal vor, jemand ist in Ihr Haus eingedrungen und würde sich dort verstecken.

Dies ist der Stoff für gruselige, urbane Legenden, doch die nun folgende Beitragsreihe erzählt von allzu wahren Begebenheiten, die alles andere als beruhigend sind und sicher dafür sorgen werden, dass Sie beim nächsten Mal, wenn Sie nach Hause kommen, lieber zweimal nachsehen, ob sich niemand außer Ihnen und Ihrer Familie im Haus befindet.

1. Der Fall Theodore Edward Coneys

Im September 1941 durchlebte Theodore Edward Coneys schwere Zeiten und entschloss kurzerhand, seinen alten Freund Philip Peters zu besuchen, den er seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Als Coneys am Haus von Peters in Denver, Colorado, ankam, fand er es verlassen und unverschlossen vor. Peters stattete seiner Frau einen Krankenbesuch ab, die sich die Hüfte gebrochen hatte. Also verschaffte sich Coneys Zutritt zum Haus. Darin fand er eine kleine Tür, die in einen noch viel kleineren Dachboden führte. Coneys, der von recht kleiner Statur war, schaffte es, sich in den winzigen Raum zu zwängen und entschied, dass dieser Ort besser wäre, als den Winter auf der Straße zu verbringen. Also blieb er dort für einige Wochen. Immer, wenn Peters das Haus verließ, begab sich Coneys aus seinem Versteck, aß etwas und benutzte das Badezimmer. Dies ging bis zum 17. Oktober so weiter. An besagtem Tag kam Coneys wieder vom Dachboden herunter, um sich etwas zu kochen, doch dieses Mal war Peters noch im Haus. Er hatte sich nur kurz zum Schlafen hingelegt und wurde von Coneys, den er nicht als diesen erkannte, aufgeschreckt. Coneys attackierte Peters und erschlug den 73-Jährigen mit einer Pistole.

Doch anstatt zu fliehen, begab sich Coneys nach der blutigen Tat wieder auf den Dachboden. Die Polizei wurde informiert, nachdem Freunde von Peters den Leichnam im Haus entdeckt hatten. Die Beamten jedoch waren vom Tatort völlig überrascht. Alle Türen und Fenster waren verschlossen, so dass die Ermittler unschlüssig waren, wie der Killer ins Haus gekommen sein konnte. Kurze Zeit später kam Peters Ehefrau aus dem Krankenhaus zurück und stellte eine Reihe von Haushältern ein. Diese jedoch kündigten alsbald wieder, da sie der Meinung waren, dass das Haus von Gespenstern heimgesucht sei. Schließlich zog Mrs. Peters mit ihrem Sohn in das angebliche Spukhaus. Coneys jedoch blieb da wo er war.

Wenn Passanten am Haus vorbeigingen, sahen sie Licht und hörten seltsame Geräusche. Die Polizei durchsuchte das Haus daraufhin mehrfach, konnte jedoch niemanden finden, also nahm man an, dass übernatürliche Geschehnisse dafür verantwortlich seien. Schließlich begann die Polizei damit, dass Haus zu überwachen. Am 30. Juli 1942, 11 Monate, nachdem Coneys „eingezogen“ war, sahen die Beamten ihn an einem der Fenster und erkannten dabei sein Gesicht. Bei der Durchsuchung des Hauses konnten sie den Mörder von Philip Peters letztendlich fassen, als er gerade dabei war, in den winzigen Raum im Dachboden zu entkommen. Zuvor hatten die Ermittler immer angenommen, dass die Tür viel zu klein sei, als dass jemand durch sie hindurchpassen würde.

Coneys wurde verhaftet und des Mordes an Peters für schuldig befunden. Er starb am 16. Mai 1967 im Gefängniskranhenhaus.

Lesen Sie im nächsten Beitrag über einen Stalker, der dem Pop-Star Jennifer Lopez einen gehörigen Schrecken eingejagt hat.



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