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Entsetzliche Entdeckung in Irland – Massengrab mit bis zu 800 Babyleichen!

veröffentlicht am April 18, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween, Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

113223_ratzoCreeper_bigLaut eines Berichtes der Irish Mail vom Mai 2014 wurde in Irland ein Massengrab neben einem ehemaligen Heim für unverheiratete Mütter und deren Kinder im County Galway entdeckt. Man geht davon aus, dass in dem Grab bis zu 800 Babyleichen liegen, die auf dem ehemaligen Grundstück des Heimes in Tuam, welches bei Einheimischen als „The Home“ bekannt war, zwischen 1925 und 1961 begraben worden waren.

Von den Nonnen des „Bon Secours“ Ordens (was soviel wie „gütige Hilfe“ bedeutet) geleitet, beherbergte das christliche Heim tausende unverheiratete Mütter und ihre „unehelichen“ Kinder über all die Jahre.

Der Irish Mail zufolge waren unter den Todesursachen, die für nicht weniger als 796 Kinder aufgelistet wurden, unter anderem Unterernährung, Masern, Krämpfe, Tuberkulose, Magen-Darm-Grippe und Lungenentzündung.

Der Bericht erzählt weiter, dass die Leichen der Kinder üblicherweise an einer Stelle vergraben wurden, an der sich vorher einen Wassertank befunden hatte. Es wurden keine Grabsteine errichtet. Die Grabstelle blieb unmarkiert und unbeklagt.

Die gigantische Sterblichkeitsrate dieses Mütterheimes wurde offenbar andernorts in Irland wiederholt. Denn im 1930 in Roscrea eröffneten „Sean Ross“ Mutter-und-Kind-Heim, welches im preisgekrönten Film „Philomena“ portraytiert wurde, starben allein im ersten Jahr seiner Existenz 60 von 120 der dort lebenden Babys. Dies entspricht einer Kindersterblichkeitsrate von unglaublichen 50 Prozent. Damit lag sie 4 mal höher als in der gesamten Bevölkerung Irlands zu dieser Zeit.

Statistiken belegen, dass ein Viertel aller Kinder, die außerehelich in den 1930ern in Irland geboren wurden, bereits vor ihrem ersten Geburtstag starben. Diese unfassbar hohen Sterberaten entsprachen denen des 17. Jahrhunderts.

In der Mitte der 1940er Jahre starben allein innerhalb eines Jahres 100 von 180 Babies im Bessborough Mütterheim im County Cork.

Diese schockierend hohen Kindersterblichkeitsraten legen den Verdacht nahe, dass die destabilisierende Bedrohung, die diese Kinder für die irische Gesellschaft und deren konservativ religiöse Gesittung darstellten, zu einem Großteil zu ihrem frühzeitigen Ableben beigetragen haben könnte.

Wenn 60 Babys allein im ersten Jahr der Existenz des Sean Ross Abbey Mütterheims starben, ist die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass sich hunderte weitere Todesfälle in den darauffolgenden Jahrzehnten zutrugen, sehr hoch. Schätzungen zufolge wurden in den Mutter-Kind-Heimen in ganz Irland ca. 50000 Babies geboren, bevor diese in den 1990ern geschlossen wurden.

Das Sean Ross Heim war nur eines von vielen Heimen dieser Art, die in Irland betrieben wurden. Doch das Stigma der „unehelich“ Geborenen war nicht nur auf die Katholiken beschränkt. Berichte zeigen, dass in den Jahren 1922 bis 1949 219 Säuglinge im Bethany Heim in Rathgar gestorben waren.

Wie der Film „Philomena“ zeigt, wurden viele Kinder, die überlebten, später zwangsadoptiert, zumeist nach Amerika. Zwischen 1945 und 1965 wurden mehr als 2200 irische Babies zur Zwangsadoption freigegeben. Das sind 110 Kinder jedes Jahr, oder mehr als zwei pro Woche.

Kirchenoffizielle haben bisher vehement verneint, jemals Zahlungen für diese Adoptionen erhalten zu haben und bestehen darauf, dass Dokumente und Aufzeichnungen dieser Zeit in einem Feuer verbrannt sind.

Da es von Seiten der Mütter keinerlei Interesse gab, ihre Kinder zu behalten – die Schande war zu groß – verloren sie damit jegliche Ansprüche auf sie. Die Strafe für die Frauen betrug zwei oder drei Jahre harte Arbeit ohne Entlohnung als Buße für ihre Sünden. In den Heimen trugen sie immer Uniformen. Ihre Namen wurden geändert und ihre Briefe zensiert.

Kritiker behaupten, dass der nachhaltige Widerwille der irischen Religionsorden, ihre internen Aufzeichnungen offenzulegen oder Heimopfer zu entschädigen, mit ihrer Sorge darum verbunden sei, Zwangszahlungen leisten zu müssen; und auch mit der Angst, dass weitere grauenhafte Details ans Tageslicht treten.

Doch die Rufe nach Ermittlungen und Untersuchungen der vielen Schauplätze steigen. Am Ende, so die Kritiker, obliegt es dem irischen Staat, die unmarkierten Gräber zu öffnen und die Toten zu zählen.



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