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Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Wahrhaft unfassbare Todesarten – Tom Pryce und Frederik Janse van Vuuren

veröffentlicht am Mai 10, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Der walisische Formel 1 Rennfahrer Tom Pryce genoss eine beeindruckende Karriere von 1969 bis 1977, als seine Passion schließlich in seinem tragischen Tod endete. Während des südafrikanischen Grand Prix in Kyalami hatte Pryces Teamkollege Renzo Zorzi plötzlich Probleme mit seinem Auto, das aufgrund eines Fehlers in der Benzineinspritzung Feuer fing. Zorzi fuhr blitzschnell an den linken Rand der Zielgeraden und damit aus dem Weg der anderen Rennfahrer. Zorzi hatte zunächst Schwierigkeiten, seinen Gurt zu lösen, um aus dem brennenden Wagen zu kommen. Zwei Streckenposten auf der gegenüberliegenden Seite wollten zu Hilfe eilen, um das Feuer zu löschen.

Die beiden Marshals Bill und der 19-jährige Frederik Janse van Vuuren begannen, die Strecke mit vierzig Pfund schweren Feuerlöschern zu überqueren. Doch sie ahnten nicht, dass bereits 4 Rennwagen um die letzte Kurve auf die Zielgerade zukamen. Die Strecke war zudem auch noch leicht abschüssig und somit für herannahende Farhezuge schwer einsehbar. Die beiden Posten hatten anfangs noch Glück, dass das erste Auto des deutschen Piloten Hans-Joachim Stuck noch gerade so ausweichen konnte. Doch der hinter Stuck fahrende Pryce hatte keinerlei Möglichkeit mehr, dem jungen Frederik van Vuuren auszuweichen, traf ihn mit voller Wucht bei 270 km/h und schleuderte den Mann durch die Luft, der sofort starb. Dabei wurde der Feuerlöscher, den van Vuuren bei sich trug, an Pryces Helm geschleudert. Aufgrund des Aufpralls erlitt der Fahrer einen Genickbruch und starb sofort daran. Sein Auto fuhr zunächst noch ungesteuert weiter und prallte dann mit Jacques Laffitte zusammen, der jedoch glücklicherweise unversehrt blieb.

Ein wirklich tragischer Unfall, der allerdings wieder einmal beweist, dass der Mensch immer den Gesetzlichkeiten der Natur unterworfen ist.



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4 Kommentare

  1. Marcel Siegel sagt:

    Ich war geschockt als ich damals den Film Speed Fever gesehen hatte. Schrecklich! So was tut einem richtig leid! R.I.P an beiden Opfer 🙁

  2. admin sagt:

    Danke für deinen Kommentar, Marcel! Der Unfall war wirklich eine riesige Tragödie und zeigt, wie schnell und unerwartet es manchmal leider vorbei sein kann.

  3. Ich1993 sagt:

    Wow….was für Anfänger schreiben eigentlich diese Berichte ?
    Das ist an Blödheit ja kaum zu überbieten.
    nennt euch doch BILD-Zeitung…dann passen die Berichte wenigstens.

    Um das mal Richtig zu stellen:
    Der Fahrer heißt Renzo Zorzi
    Er hatte keine Probleme einen Sauerstoffschlauch zu lösen, sondern seinen Gurt.
    Es wäre mir auch neu das man in der Formel 1 einen Sauerstoffschlauch benötigt…wenn dann einen Trinkschlauch oder ein Kabel für die Funkverbindung. Letzteres ist damals aber noch nicht verwendet worden.

    Die Streckenposten kamen auch nicht weil er nicht aus dem Auto kam sondern weil das zum „Protokoll“ gehört wenn sowas passiert. Also wenn ein Auto in Flammen steht bzw. wie in dem Fall einfache Rauchentwicklungen entstehen.

    Und jetzt nochmal den größten Müll berichtigt:

    Der Streckenposten wurde nicht in zwei Teile gerissen. Das schaut auf einigen Videos so aus aber das ist seine Hose.
    Er hatte eine sehr weite Hose an welche ihm beim herumschleudern in der Luft quasi ausgezogen wurde.
    Sein Körper war zu jedem Zeitpunkt in einem Stück. Er starb an einem Genickbruch durch die Wucht des Aufpralls und an Kopfverletzungen durch den Aufprall auf dem Boden.

    Und Tom Pryce wurde auch nicht fast geköpft. Der Gurt hat zwar die Hauptschlagader durchtrennt, aber der Rest seines Halses war intakt. Er starb (natürlich) an dem hohen Blutverlust und an einer Vielzahl Brüche die der Feuerlöscher seinem Kopf zugefügt hatte.

    ich kann das wirklich nicht verstehen das so derart schlecht recherchierte Beiträge veröffentlicht werden.

    Wäre das hier eine Nachrichtenseite könnte man das ohne Zweifel als billigen Sensationsjournalismus bezeichnen.

  4. admin sagt:

    Hallo Phillip,

    vielen Dank für deinen Kommentar und die Berichtigung! Dieser Artikel ist schon ein wenig älter und wurde von uns zwischendurch leider nicht mehr auf Richtigkeit überprüft, was natürlich nicht den anfänglichen Recherchefehler entschuldigt. Wir haben den tragischen und traurigen Vorfall nun noch einmal recherchiert und den Blogartikel natürlich aktualisiert und richtig gestellt.
    Danke für deine Berichtigung und noch einen schönen Nachmittag,

    die Gruselfabrik

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