Neueste
Kommentare

Skull Bullet

Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 gruselige, ungelöste Kriminalfälle, die an Halloween geschahen – 6. Die unbekannte Tote von Walker County

veröffentlicht am Juni 25, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Wie bereits im letzten Post, soll es auch heute in unserer bizarren Reihe „10 gruselige, ungelöste Kriminalfälle, die an Halloween geschahen“ um den Mord an einer unbekannten, jungen Frau gehen.

6. Die unbekannte Tote von Walker County

Am Morgen des 1. November 1980 entdeckte ein LKW-Fahrer die nackte Leiche eines jungen Mädchens in der Nähe der Interstate 45, unweit von Huntsville im Walker County, Texas. Das Opfer war sexuell missbraucht worden, bevor es geschlagen und schließlich erwürgt wurde. Da das Mädchen nie identifiziert werden konnte, nannte man sie fortan „Walker County Jane Doe„, die unbekannte Tote von Walker County. Man nimmt an, dass sie ein paar Stunden vor der Entdeckung ihrer Leiche ermordet worden war. Außerdem kam eine durchaus interessante Geschichte zum Vorschein, als Zeugen auftauchten, die ihre Begegnungen mit dem Mädchen in der Halloween-Nacht zu Protokoll brachten.

117476_deko-halloween_bigNachdem die Unbekannte aus dem Auto eines nicht identifizierten Mannes in der Nähe einer Tankstelle ausgestiegen war, hatte Jane Doe mehrere Leute nach dem Weg zum Ellis Unit Gefängnis gefragt, mit der Begründung, dass sie dort einen Freund besuchen wolle. Jedoch erkannte keiner der Insassen des Gefängnisses die junge Frau, als ein Bild von ihr herumgezeigt wurde. Später an jenem Abend hatte eine Kellnerin eines Truck Stop eine ganz ähnliche Unterhaltung mit der Teenagerin. Das Mädche behauptete, dass sie 19 Jahre alt sei, aus der Gegend von Aransas Pass stamme und sich ihre Eltern nicht um sie scheren würden. Da Jane Doe exakt ein Jahr nach dem sogenannten „Orange Socks„- Fall (wir berichteten) getötet wurde und es viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Verbrechen gab, wurde Henry Lee Lucas zum Haupverdächtigen. Allerdings gab es keinerlei belastende Beweise, um Lucas mit dem Mord in Verbindung zu bringen und somit bleibt der Walker County-Fall weiterhin ungeklärt.

Lesen Sie im nächsten Post von einem Mord, der beim sogenannten Trick or Treat in der Halloween-Nacht passiert ist und bisher noch nicht aufgeklärt werden konnte.



Tags:
, , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Diesen Beitrag diskutieren

Ein Kommentar

  1. Sascha sagt:

    Mysteriöse Todesfälle in Ohio:
    Macht ein Serienkiller Jagd auf junge Frauen?

    Frauen verschwinden und werden tot in Flüssen angeschwemmt.
    Anwohner sind sich sicher:
    In Chillicothe im US Bundesstaat Ohio treibt ein Serienkiller sein Unwesen.
    Seine Opfer sind drogenabhängige Frauen,
    die als Prostituierte arbeiteten und sich sogar untereinander kannten.
    Die Polizei steht vor einem Rätsel.

    Eine Stadt zittert vor einem Serienmörder:
    Insgesamt sechs Frauen sind im vergangenen Jahr in Chillicothe im
    US Bundesstaat Ohio unter mysteriösen Umständen verschwunden.
    Vier von ihnen wurden inzwischen in Flüssen oder Bächen tot angeschwemmt,
    berichtet die
    „Washington Post“.

    Polizei tappt im Dunkeln

    Auffällig ist,
    dass die Opfer alle einen ähnlichen Hintergrund haben:
    Sie waren drogenabhängig,
    einige von ihnen arbeiteten als Prostituierte.
    Teilweise kannten sich die Frauen sogar untereinander.
    Dennoch tappt die Polizei völlig im Dunkeln.

    „Die Gemeinde macht sich Sorgen.
    Die Menschen wollen Antworten“,
    sagte der Polizist Mike Preston der
    „Washington Post“.
    Doch die gibt es nicht:
    Es fehlt jede Spur zu einem möglichen Frauenmörder.
    Die Angst in der Stadt wächst.

    Juni 2015:
    Tiffany S. (26)
    wird tot in einem Abwasserrohr gefunden

    Zuletzt schlug der mutmaßliche Mörder Ende Juni zu.
    Ein Pärchen machte bei einem Spaziergang am vergangenen Samstag die grausige Entdeckung:
    Sie fanden den leblosen Körper der
    26 jährigen Tiffany S. in einem Bettlaken,
    das mit Klebeband umwickelt in einem Abwasserrohr im Süden von Chillicothe lag.

    Tiffany S. galt zuvor einen Monat lang als vermisst.
    Anfang Mai wurde sie das letzte Mal in dem Motel gesehen,
    in dem sie als Prostituierte arbeitete.

    „Während der Schicht wollte sie nur kurz ihre Großmutter besuchen“,
    erzählte eine Freundin der amerikanischen „Huffington Post“.
    Doch die 26-Jährige kam nie zurück.   

    Mai 2015:
    Timberly C. (39)
    wird tot in einem Bach gefunden

    Kurz zuvor war die Leiche einer anderen Frau gefunden worden:
    Timberly C. Die 39 Jährige wurde mit drei Kopfschüssen getötet.
    Ihre Leiche legte der Mörder in einem Bach außerhalb der Stadt ab.  

    Januar 2015:
    Shasta H. (20)
    wird tot im Scotio River angeschwemmt

    An Heiligabend 2014 verschwand dann die 20 jährige Shasta H.
    Acht Tage später wurde ihre Leiche im Scotio River,
    einem Nebenfluss des Ohio Rivers,
    angeschwemmt.

    Gerichtsmediziner stellten als Todesursache einen Suizid fest.
    Ihre Freunde wollen das bis heute nicht akzeptieren.
    Sie sind sich sicher:
    Die 20 Jährige wurde ermordet.

    Denn noch im Dezember  hatte die junge Frau ihren Freunden glücklich verkündet,
    dass sie schwanger sei.
    Das berichtete die Lokalzeitung
    „Chillicothe Gazette“.
    An Heiligabend besuchte die schwangere Frau ihre Großmutter.
    Während des Besuchs erhielt sie eine SMS,
    woraufhin sie die Wohnung verließ,
    aber nie mehr zurückkehrte.

    Dezember 2014:
    Wanda L. (37) verschwindet

    Etwa zur selben Zeit verschwand eine weitere Frau:
    Wanda L.
    Die Mutter von fünf Kindern,
    ist seit einem halben Jahr wie vom Erdboden verschluckt.
    „Es ist,
    als hätte sie sich in Luft aufgelöst“,
    sagte ihre Tochter der amerikanischen
    „Huffington Post“.

    Mai 2014:
    Von Charlotte T. (38) fehlt jede Spur

    Im Mai 2014 beginnt die mysteriöse
    Todes und Vermisstenserie:
    Charlotte T.
    Die zweifache Mutter war seit vielen Jahren drogensüchtig.
    Im Frühling 2014 hatte sie sich jedoch entschieden,
    eine Therapie zu machen.
    Dann aber wurde die 38 Jährige aus ihrer Wohnung geschmissen.
    Kurz darauf verschwand sie und tauchte bis heute nicht wieder auf. 

    Mai 2014:
    Tameka L. (30)
    wird tot auf einer Sandbank gefunden

    Am selben Tag wie Charlotte T.
    verschwand auch ihre Freundin Tameka L.
    Die 30 Jährige war die erste der sechs verschwundenen Frauen,
    die tot gefunden wurde:
    Drei Wochen nach ihrem Verschwinden entdeckte ein Kajakfahrer ihre Leiche auf einer Sandbank im Paint Creek,
    einem Nebenfluss des Scotio River.

    Auch L. hatte Drogenprobleme.
    Laut der amerikanischen
    „Huffington Post“
    finanzierte die dreifache Mutter ihre Drogensucht durch die Prostitution.
    Die Polizei ging damals davon aus,
    dass die 30 Jährige an einer Überdosis gestorben war.

    Die Mutter der Toten,
    Angela Robinson,
    hält das hingegen für unmöglich:
    „Meine Tochter hatte Angst vor Wasser.
    Sie war ganz sicher schon tot,
    als sie ins Wasser gelegt wurde.“

    Ermittlungsgruppe untersucht alle sechs Fälle neu

    Nach dem jüngsten Leichenfund in Chillicothe,
    der toten Tiffany S.,
    wurde auch die Polizei in Ohio offenbar wachgerüttelt:
    Sie bildete eine Ermittlungsgruppe,
    die die sechs Fälle der verschwundenen und ermordeten Frauen noch einmal untersuchen soll.
    Auch die Fälle,
    die längst als geklärt galten,
    sollen noch einmal überprüft werden. 

    Dass es die Taten eines Serienkillers sind,
    scheint immer wahrscheinlicher:
    Die Ähnlichkeit der Opfer,
    die ähnlichen Fundorte der Leichen:
    „Das sieht ganz nach einem Muster aus“,
    erklärte der Polizist Mike Preston gegenüber der
    „Washington Post“.
    „Es ist möglich,
    dass wir es mit einem Serienmörder zu tun haben.“  

    Diese Vermutung reicht den Familien der verschwunden und toten Frauen nicht.
    „Wir wolllen Gerechtigkeit.
    Die Polizei soll endlich ihre Arbeit machen und den Schuldigen finden“,
    fordern die Angehörigen.

    In der kleinen Stadt in Ohio wird wohl erst wieder Ruhe einkehren,
    wenn das Schicksal aller Frauen geklärt ist und die Polizei einen Täter gefasst hat.

Beitrag kommentieren?