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Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Finstere Rituale Teil 1: Tägliches Menschenopfer für den Sonnengott der Azteken

veröffentlicht am Juli 4, 2015 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Der Sonnen- und Kriegsgott der Azteken, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert im Tal von Mexiko lebten, hieß Huitzilopochtli. Damit die Sonne täglich wieder aufging, brachten die Gläubigen ihm jeden Tag ein neues Opfer dar. eingelegtes-herz-organe-halloween-schlachterei-metzgerei-horrordeko

Die Opferung fand auf einer Plattform statt, die sich vor dem Schrein auf dem Tempel des Gottes befand. Das Opfer stieg dazu, nur mit einem Tuch bekleidet und mit roten und weißen Streifen bemalt, die Pyramide hinauf.

Vier Priester hielten die Person an den Gliedmaßen fest und streckten sie auf dem Steinblock aus Vulkangestein aus. Ein weiterer Priester nahm ein Messer und schnitt das Opfer unterhalb des Brustkorbes auf. Er griff in den Brustkorb hinein und zog das schlagende Herz heraus.

Venen und Adern wurden erst danach durchtrennt. Das Herz musste dann der Sonne entgegengehalten werden. Anschließend wurde es in einer Schale aufbewahrt.

Die Abbilder der Götter wurden dann mit dem warmen Blut getränkt und ‚gefüttert‘.

Forscher gehen davon aus, dass die Körper der geopferten Menschen nach dem Ritual die Tempeltreppe hinuntergeworfen und von den Menschen verzehrt wurden.

Das Hinunterwerfen der Leichen wurde, so vermutet man, in Bezug auf den Mythos der Mondgöttin Coyolxauhqui veranlasst. Diese wurde der Legende nach von ihrem Halbbruder Huitzilopochtli erschlagen und den Hang des Berges Coatepec heruntergeworfen.



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