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10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser – 10. Das Lizzie Borden Mordhaus

veröffentlicht am Dezember 13, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Grusel Locations zum Mieten, Sonstiges von Angst bis Zombie, Spukorte und Mysteriöses

60517_blutige_axt_halloween_waffe_braun_silber_rot_60cm_halloweenparty_horrorwaffe_waffen_813060000-63002Im heutigen und letzten Beitrag unserer mörderischen Reihe „10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser“ begeben wir uns an den Ort, an dem eines der bekanntesten Kapitalverbrechen der amerikanischen Kriminalgeschichte geschehen ist, welches bis heute nicht geklärt werden konnte. Die Rede ist vom berüchtigten Mordhaus der Lizzie Borden in Fall River, Massachusetts.

Ein Bed and Breakfast ist normalerweise ein Sinnbild für Erholung – historische Gebäude, welche von freundlichen Familien betrieben werden und in denen man im Urlaub vom Alltag abschalten kann. Normalerweise sind diese Pensionen wegen ihrer Nähe zum Strand oder anderen Touristenattraktionen sehr begehrt. Doch wenn Sie es stattdessen auf etwas Makaberes abgesehen haben und eher interessiert an den ungewöhnlichen Dingen sind, dann können Sie paar Nächte im ehemaligen Borden Haus verbringen, dem Haus, in welchem Lizzie Borden ihren Vater und ihre Stiefmutter kaltblütig ermordet haben soll.

 

Andrew Borden war ein wohlhabender Geschäftsmann, der trotzdem sehr geizig war. Zum Beispiel besaß das Haus der Bordens keine Rohrleitungen innen, obwohl er sich diese locker hätte leisten können. Aber er war sehr großzügig mit der Familie seiner zweiten Ehefrau, was zu Spannungen zwischen ihm und seinen beiden Töchtern, Lizzie und Emma, führte.

Die Bordens wurden Untersuchungen zufolge mit einem Beil getötet. Mrs. Borden wurde mit einem Hieb am Kopf getroffen und fiel daraufhin zu Boden, woraufhin sich der Mörder auf ihren Rücken setzte und weitere 19 Male auf ihren Hinterkopf hackte. Andrew hingegen machte wahrscheinlich ein kleines Schläfchen auf der Couch im Erdgeschoss, wo er 10 oder 11 Mal mit dem Beil getroffen wurde. Ein Hieb zerteilte seinen Augapfel. Lizzie war schließlich diejenige, die die schrecklich zugerichteten Leichen fand.

Trotz der bizarren und widersprüchlichen Aussagen wurde Lizzie des Doppelmordes freigesprochen. Sie und ihre Schwester nutzen ihr nicht unerhebliches Erbe, um in ein neues Haus in der schicken Gegend von Fall River zu ziehen. Obwohl Lizzie geächtet und von der Gemeinde ausgestoßen wurde, blieb sie in dem Haus bis zu ihrem Tode im Jahre 1927.

Heute ist das Haus in der 92 Second Street ein Museum mit Übernachtungsmöglichkeit. Das „Lizzie Borden Bed & Breakfast Museum“ bietet Zimmer zu vernünftigen Preisen und eine dazugehörige Tour durch das Haus und seine entsetzliche Geschichte. Viele behaupten, das Haus sei von Geistern heimgesucht. Man hat sogar Überwachungskameras aufgestellt, in der Hoffnung einen gequälten Geist aufzunehmen.



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