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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser – 4. Das Horrorhaus der Gertrude Baniszewski

veröffentlicht am Dezember 1, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

110069_psychoOma_bigDer heutige Post unserer Reihe „10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser“ berichtet von einem ganz besonders abscheulichen Verbrechen, welches sich in den 1960er Jahren im Bundesstaat Indiana zugetragen hat.

Jeder Sozialarbeiter kann wohl bestätigen, dass Kindesmissbrauch in unserer Gesellschaft erschreckend geläufig ist, doch das Schicksal der 16-jährigen Sylvia Likens schockiert die Menschen auch 50 Jahre nach ihrem schrecklichen Tod immer noch. Sylvia war die Tochter von Schaustellern und hatte jeweils zwei Zwillingsgeschwister. Aufgrund des Berufes ihrer Eltern wurden Sylvia und ihre Geschwister sehr oft bei Verwandten oder in Heimen abgegeben.

1965 trennten sich Sylvias Eltern und ihre Mutter Betty wurde kurz darauf wegen Ladendiebstahls verhaftet. Ihr Vater Lester schickte Sylvia und ihre Schwester Jenny nach Indiana, um dort bei der Mutter einer ihrer Freundinnen zu leben. Lester versprach der Mutter Gertrude Baniswewski $20 pro Woche für die Pflege seiner Kinder. Allerdings kam bereits die erste Zahlung zu spät und schnell begann Gertrude damit, auf die Likens Mädchen loszugehen. Sie war dabei ganz besonders hart zu Sylvia, doch auch Jenny wurde misshandelt. Da Baniszewski Asthmatikerin und körperlich nicht dazu in der Lage war, Sylvia so zu quälen, wie sie es gern gewollt hätte, rekrutierte sie dafür ihre eigenen Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft. Diese folterten und quälten das arme Mädchen über Monate!! hinweg. Ein Junge namens Coy Hubbard benutzte Sylvia als lebenden Sandsack für seine Judo-Übungen. Das Mädchen wurde so übel zusammengeschlagen, dass sie inkontinent wurde, was Gertrude dazu veranlasste, das Mädchen dazu zu zwingen, ihre eigenen Fäkalien zu essen!!!!!!!!!

Sylvia Schwester Jenny versuchte, Hilfe für sie zu bekommen, indem sie ihre gemeinsame Schwester Diana informierte. Daraufhin besuchte ein Sozialarbeiter das Haus, den Gertrude davon überzeugen konnte, dass Sylvia weggelaufen wäre. Doch die Dinge nahmen im Oktober 1965 eine scheußliche Wende, als Gertrude und ein Nachbarsjunge namens Ricky Hobbs Sylvia brutal zusammenschlugen und ihr die Worte „I am a prostitute and proud of it“ (Ich bin eine Prostituierte und stolz daruaf) in den Bauch brannten. Nach dieser Abscheulichkeit zwang Gertrude Sylvia aus Angst, ihre scheußlichen Verbrechen könnten entdeckt werden, einen Brief an ihre Eltern zu schreiben, dass sie weggelaufen sei. Als Sylvia versuchte, zu fliehen, wurde sie in den Keller gesperrt, wo man sie mit einem Besenstiel so lang schlug, bis sie bewusstlos wurde.

Zwei Tage darauf badeten Hobbs und Gertrudes Tochter Stephanie ihr Opfer. Als sie Sylvia jedoch aus dem Wasser hoben, bemerkten sie, dass sie nicht mehr atmete. Daraufhin ließ Gertrude die Polizei rufen, da sie sich sicher war, dass der Brief, den sie Sylvia diktiert und in dem Sylvia angeblich beschrieben hatte, dass die Verletzungen und ihr Zustand durch eine Massenvergewaltigung verursacht worden waren, jeglichen Verdacht von ihr ablenken würde. Doch Jenny Likens, Sylvias Schwester, teilte den Beamten später alles mit. Als die Polizei am Tatort eintraf, sahen sie einen geschundenen Körper, der unfassbaren Qualen ausgesetzt gewesen war. Der Leichnam war mit Quetschungen und Wunden nur so übersät und am Ende ihrer unsäglichen Qual hatte Sylvia sich ihre Lippen nahezu durchgebissen. Gertrude wurde zu einer lebenslangen Hafstrafe verurteilt, während die minderjährigen Kinder kürzere Strafen erhielten.

Bizarrerweise war Gertrude eine vorbildliche Gefangene und wurde, trotz Protesten von Jenny Likens, bereits nach 14 Jahren aus der Haft entlassen. Sie starb 1990 an Lungenkrebs. Ihre beiden Töchter Stephanie und Paula nahmen neue Identitäten an. Im Jahre 2012 machte Paula Baniszewski Schlagzeilen, als man sie in Iowa fand, wo sie als Referentin an eier Schule arbeitete. Nachdem ihre wahre Identität herauskam, wurde sie entlassen. Sie lebt vermutlich immer noch in Iowa.

Das Mörderhaus der Gertrude Baniszewski stand nach den abscheulichen Verbrechen noch 40 Jahre und man glaubte, dass es darin spuke. Es wurde letztendlich im Jahre 2009 abgerissen und das Grundstück dient heute als Parkplatz für eine Kirche.

Lesen Sie im nächsten Post über das Haus des wohl berüchtigten Serienkillers der amerikanischen  Geschichte – Ed Gein.



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