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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser – 5. Das Horrorhaus von Ed Gein

veröffentlicht am Dezember 3, 2015 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

117477_blutiger_psycho_killer_halloween_latex_maske_halbmaske_beige_rot_halloweenmaske_horrormaske_masken_831430000-64840Das Mordhaus eines der berüchtigsten und berühmtesten Serienmörder Amerikas – Ed Gein – soll uns im heutigen Beitrag unserer Reihe „10 berüchtigte und entsetzliche Mordhäuser“ beschäftigen.

Jeder Horrorfilm-Fan wird wohl den Namen Ed Gein kennen, der eine ganze Litanei an fiktionalen Killerfiguren, unter ihnen Norman Bates oder Leatherface, inspiriert hat. Wie viele Wahnsinnige durchlebte auch der Schlachter von Plainfield eine tragische Kindheit mit einem Alkoholiker als Vater und einer fanatisch religiösen Mutter. Ed und sein Bruder Henry wurden sozial isoliert und Ed entwickelte eine extreme Zuneigung zu seiner Mutter. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1940 begann Henry damit, sich mit einer geschiedenen Frau zu treffen. Wenig später wurde er nach einem Brand auf dem Grundstück der Familie Gein unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Womöglich war er Eds erstes Opfer. Kurz darauf erlitt Eds Mutter einen Schlaganfall, weshalb Ed sich rund um die Uhr um sie kümmern musste, was Eds Obsession nur noch verstärkte. Sie starb schließlich im Jahre 1945 und damit war Ed nun frei, seinen dunklen Süchten nachzugehen.

Er begann damit, die Todesanzeigen zu lesen, damit er stets nur die frischesten Leichname aus ihren Gräbern stehlen konnte. Er beschaffte sich so eine Sammlung weiblicher Überreste, aus denen er verschiedene Kleidungsstücke fertigte, darunter Masken, Leggings, ein Korsett und einen Gürtel aus menschlichen Brustwarzen!! 1954 tötete er die Kneipeninhaberin Mary Hogan. Er kam mit diesem Mord ein paar Jahre davon, doch als die Besitzerin des örtlichen Eisenwarenladens, Bernice Worden, verschwand, wurde er schnell mit ihrem Verschwinden in Verbindung gebracht, da er der letzte Kunde gewesen war. Eine Polizeiuntersuchung offenbarte schließlich ein wahres Schlachthaus. Bernice, die Tochter eines Deputy von Plainfield, hing an der Decke, gehäutet wie ein Hirsch. Ed hatte eine Teil des Hauses abgetrennt und daraus einen makellosen Schrein für seine Mutter gemacht, während die von ihm bewohnte Hälfte vor Dreck und verwesenden menschlichen Überresten überquoll.

Ed wurde nach seiner Verhaftung wegen Mordes verurteilt, jedoch für wahnsinnig befunden, weshalb er den Rest seines Lebens in einem Irrenhaus verbrachte. Das Wohnhaus der Familie in Plainfield, Wisconsin, sollte am 30. März 1958 versteigert werden und es gab sogar Gerüchte, dass es eine Touristenattraktion werden sollte. Doch drei Tage vor der Auktion brannte es bis auf dei Grundmauern nieder, vermutlich durch Brandstiftung verursacht. Heute befindet sich dort eine bewaldete Fläche, auf der überall „Betreten verboten„-Schilder stehen.

Lesen beim nächsten Mal über das Mordhaus des smarten Serienkillers Gary Heidnik.



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