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Sonstiges von Angst bis Zombie

Die besten Gründe, das Fest der Liebe zu hassen

veröffentlicht am Dezember 25, 2015 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Sonstiges von Angst bis Zombie

santa-claus-weihnachtsmann-nikolaus-morphsuite-morphsuites-morph-suites-morphsuite-kaufen-kostuem-kostuemeWeihnachten ist da und alle sind glücklich. Wirklich alle? Wir sind uns da nicht so sicher und haben einmal – speziell für alle Weihnachtsmuffel unter euch – die wichtigsten Gründe herausgesucht, das Fest der Liebe zu hassen.

Die Musik
Wo man auch hinkommt, überall dudeln Weihnachtslieder. Schlimmer als der Ohrwurm-Terror von „Last Christmas“ sind dabei die besinnlichen deutschen Lieder, die wohl älter sind als die eigenen Urgroßeltern.

Die Kitschdeko
Liebe macht blind und das Fest der Liebe feiert diese Blindheit. Anders lassen sich die Deko-Auswüchse, die nicht selten an totale Geschmacksverirrung grenzen, wohl kaum erklären. Überall mit Krippen und Sternen vollgestopfte Schaufenster, riesige Schleifen, schräge Farbkombinationen, Glitzerm, Kitschfigürchen und Rentier-Formationen bis zum Abwinken und natürlich die Klassiker: blinkende Engelchen und singende Nikoläuse.

Der Lichter-Wahnsinn
Diese ständige Dämmerbeleuchtung macht nicht nur müde, sondern irgendwann auch wirklich wahnsinnig. Lichterkette hier, Kerzenschein da – was in Maßen idyllisch sein kann, ist im Übermaß ganz schön anstrengend.

Die Harmonie
In der Weihnachtszeit ist plötzlich alles toll. Wir haben uns alle lieb, beschenken uns und finden uns überhaupt alle einfach super  – und falls nicht, tun wir zumindest so. Da vermisst man doch die Zeiten, als man den Feind noch hassen durfte.

Die Geschenke
Jedes Jahr die gleiche Bürde: Man muss Geschenke besorgen. Zwar haben die meisten Menschen laut eigener Aussage schon alles oder wünschen sich nichts – erwarten aber dann doch kreative Liebesbeweise. Also rast man wie irre durch völlig verstopfte Einkaufsstraßen, nur um dann an Heiligabend zu merken, dass die anderen viel bessere Einfälle hatten.

Der Familien-Horror
Das ganze Jahr konnte man unliebsame Verwandte meiden, an den Feiertagen aber ist Präsenzpflicht. Also erträgt man langwierige Familienessen, die im Streit enden, trifft Tanten zur Teestunde und hört sich alte Geschichten von Opa zum gefühlt achttausendzweihundertsiebenundneunzigsten Mal an.

Das (Fr)essen
Essen, essen und ja, wer hätte es gedacht, essen. Im Büro horten Kollegen Plätzchenteller, Mutter schickt ein Nikolauspaket, Freunde servieren Christstollen und an den Feiertagen gibt es Weihnachtsmenüs mit mindestens fünf Gängen. Wie gut, dass bis zur Strandfigur-Saison noch Zeit ist.

Das TV-Programm
Nein, es macht keinen Spaß, Kevin allein zu Haus oder Tatsächlich Liebe zum hundertsten Mal zu sehen, der Sissi-Marathon kann einem genauso gestohlen bleiben wie Aschenbrödels Nüsse und wenn man noch einmal einen Weihnachtsmann über die Mattscheibe flimmern sieht, wird man selbst zum Grinch!

 



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