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Skull Bullet

Halloween Party Dekoration, Sonstiges von Angst bis Zombie

Horror-Art aus Köln: Horrorklinik verlost eine exklusiv von SkullGurl gefertigte Monster-Figur!

veröffentlicht am Dezember 15, 2015 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Halloween Party Dekoration, Sonstiges von Angst bis Zombie

Klein, ein bisschen morbide und dennoch ziemlich niedlich – das sind die Horror-Monster, die wir euch in diesem Beitrag vorstellen wollen. Denn auch Horror-Artwork will gelernt sein und braucht eine Menge Fingerspitzengefühl.

Wir haben für euch eine großartige Horror-Künstlerin ausfindig gemacht, die besonders durch ihre individuelle Kunst- und Figurenherstellung auffällt. Exklusiv für Horroklinik hat sich die Künstlerin SkullGurl  Zeit genommen und uns alle Fragen zu ihren Inspirationen, ihrer Arbeitsweise und ihrer Motivation beantwortet. Natürlich gibt es passend zum Interview auch etwas zu gewinnen! Wir verlosen eine exklusiv von SkullGurl für Horrorklinik.de gefertigte ‚Monster‘-Figur, die die Künstlerin inspiriert von unseren kultigen Horrorklinik-Comics entworfen und modelliert hat.

Wie lange machst du diese spezielle Art der Kunst schon und wie bist zu dazu gekommen?NomNom_Fürst Cumolo
Seit 2014 bin ich selbständig, Kunst mache ich aber schon viel länger. Ich habe schon früh gemalt, gezeichnet, gesprayed und auch Skulpturen gebaut, aus allem was mir in die Hände fiel. Dabei habe ich es jedoch immer vermieden, mich auf eine Kunstform festzulegen. Die Geschichte der kleinen „NomNoms“, meiner Monsterserie, begann damit, dass ich mir selbst die kleine blaue Wurm-Kreatur aus dem Horrorfilm Elmer nachbauen wollte. Danach habe ich mich mit neuen Materialien ausprobiert, kleine Requisiten hinzugefügt und am Ende wohl meinen eigenen Stil gefunden. Jedes meiner Monster ist nicht nur ein Unikat, alle haben individuelle Persönlichkeiten. So gibt es zu den meisten „NomNoms“ eine eigene Krankenakte inklusive Kurzgeschichte und Entlassungspapiere. Denn meine Monster sind alle nicht ganz bei Trost und fristen ihr Dasein als Insassen meiner eigenen imaginären Nervenheilanstalt, dem „Traumatikum“. Sie werden daher auch nur auf eigene Gefahr in verantwortungsvolle Hände eines neuen Besitzers abgegeben.


Gibt es Einflüsse in deiner Kunst, Künstler oder Kunstwerke, die dich besonders inspirieren oder die du besonders gerne magst?

Ich informiere mich gerne über andere Künstler und Kunstformen, besuche Museen und Ausstellungen. Mein persönlicher Geschmack ist da sehr breit gefächert, skurrile oder morbide Kunstwerke haben mich aber schon immer fasziniert. Ganz besonders inspirierend ist für mich die Schaffenskunst von Tim Burton. Ich bin ein riesiger Fan seiner Arbeiten: Die kindlich-unbeschwerte Auseinandersetzung mit düsteren und oftmals auch traurigen Themen liegt mir, wie wohl auch ihm, besonders am Herzen. Auch Mark Ryden, Elisabeth McGrath und Scott Radke finde ich großartig!


Kannst du uns den Arbeitsprozess einer deiner Skulpturen etwas erläutern, damit wir uns besser vorstellen können, wie ein solches Kunstwerk entsteht und welche Materialien du benutzt?

NomNom_Urrggh_vorherNomNom Urrggh_nachherMeist arbeite ich einfach drauf los; aber natürlich kommt es auch vor, dass ich auf Kundenwunsch oder aus eigenem Antrieb ein bestimmtes Konzept verfolge. So habe ich im vergangenen Jahr zum Beispiel eine kleine Weihnachtsserie erstellt, inklusive besoffenem Rentier, einem zwielichtigen Santa Claus und einem gefräßigem Krampus. Der Anfang aller Monster ist fast immer identisch – alles beginnt, indem ich mir Modelliermasse zurechtlege und die passenden Augen und Zähne aus meinem Repertoire wähle. Jedes Monster wird mit einer Kugel aus Plastik oder Styropor ausgefüllt, damit es nicht zu schwer wird. Ich arbeite dann langsam um die Kugel herum, setze Augen und Zähne ein und modelliere das Monster mit Wasser, Pinseln und meinen Händen. Die Figuren müssen je nach Größe bis zu 7 Tage trocknen. Im Anschluss werden sie glatt geschliffen, Kanten ausgebessert und die Augen und Accessoires mit einem Skalpell gereinigt. Diesen Prozess wiederhole ich mehrere Male. Nach jedem Abschleifen muss das Monster trocknen da ich es mit einem feuchten Schwämmchen bearbeite, denn nur so lässt sich die Masse optimal glatt ziehen. Zum Schluss trage ich in mehreren Schichten Farbe auf, zum Schluss wird das Monster Zum Schluss trage ich in mehreren Schichten Farbe auf und dann wird das Monster noch final glasier. Parallel denke ich mir zusammen mit meinem Partner Namen aus, notiere Eckdaten für die Krankenakte, und schreibe schließlich die individuellen Geschichten zu den Monstern.

 

 

Über deine Homepage können Kunden individuelle Bestellungen tätigen und eigene Ideen oder Entwürfe einsenden, die du in deinen Plastiken umsetzt. Wie schaffst du es dabei, die richtige Mischung aus eigenen Vorstellungen und Wünschen des Kunden zu finden?
Ich spreche vorab lange mit meinem Kunden, versuche ihn und seine Wünsche besser kennenzulernen und einzuschätzen. Mir ist es besonders wichtig, jedem die Chance zu geben, sich selbst aktiv am kreativen Prozess zu beteiligen: Ich will aus Prinzip keine anonymisierten Kunstprodukte anbieten, sondern jedem über meine Werke auch ein Gefühl von Individualität mitgeben. Außerdem bin ich immer dankbar für den Input meiner Kunden und versuche alle Wünsche weitestgehend umzusetzen. Aber natürlich bleibt ein gewisser eigener Stil von „SkullGurl“ unverkennbar erhalten.

Wenn sich nun jemand entscheidet, eine Figur von dir gestalten zu lassen, worauf sollte die Person bei der Bestellung achten, damit du die Wünsche auch umsetzen kannst?

Zunächst ist es für mich wichtig, gewisse Eckdaten abzufragen: Wie groß soll das Monster werden, gibt es bestimmte Wünsche oder Vorstellungen was die Gestaltung angeht (z.B. mein Monster soll wie ein Goldfisch aussehen, 8 Arme haben oder 9 Augen etc.). Auch Farbwünsche werden natürlich berücksichtigt. Und dann kann es im Grunde auch schon losgehen.


NomNomEinhornDeine Kunstwerke sind alle handgefertigt und individuell, keine zwei Figuren sind gleich. Hast du dennoch Teile oder Plastiken, die du besonders gerne magst und wenn ja warum?

SpinneKäfig Ja, auch ich kann mich nicht davor schützen, dass mir manche Monster einfach besser gefallen als andere. Mit jedem Monster verbindet mich aber eine persönliche Geschichte. Anfangs fiel es mir deshalb immer wahnsinnig schwer, mich von meinen „Lieblingen“ zu trennen. Mittlerweile überwiegt aber die Freude. Ich habe gerade kürzlich einige sehr liebgewonnene Kreaturen verkauft, darunter ein drogenabhängiges Einhorn, den bereits erwähnten Krampus sowie eine Spinne mit Puppenkopf im dazugehörigen Käfig. Jedes Monster, das meine Anstalt verlässt, hinterlässt bei mir immer gleichzeitig Freude und Trauer.


Für uns hast du dir unsere Horrorklinik Comics angesehen und eine dazu passende Figur entworfen. Ist dir als Künstlerin beim Betrachten der Comics und Umsetzen der Figuren etwas Besonderes aufgefallen?

Also zunächst einmal muss ich mich natürlich dafür bedanken, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, für eure User ein Monster im Stil der Horrorklinik Comics zu gestalten. Ich bin selbst eine leidenschaftliche Comicleserin und fühle mich mehr als geehrt hier meinen Teil beizutragen. Es war nicht leicht mich für einen Charakter zu entscheiden. Ich habe mich letztlich dann aber dafür entschieden, eines der Spermien gestalterisch umzusetzen. Für mich war es eine besondere Herausforderung, mal kein klassisches Horror-Monster zu erschaffen. Und außerdem sind die kleinen Kaulquappen irgendwie einfach niedlich.


Zum Schluss ein kleiner Ausblick auf das kommende Jahr: Auf welche kreativen Ideen deinerseits können wir uns zukünftig freuen, was schwebt dir für 2016 vor – gibt es vielleicht Arbeitsbereiche, denen du besonders viel Aufmerksam widmen möchtest?

Derzeit bin ich dabei, meinen Internetauftritt komplett neu zu gestalten. Ihr könnt euch also definitiv schon mal auf eine neue und interaktivere Website freuen. Zudem bin ich natürlich auch 2016 wieder als Ausstellerin auf dem Weekend of Hell mit dabei, und wenn meine Zeit es zulässt, auch auf anderen Veranstaltungen und Messen. Auch eine eigene Ausstellung habe ich noch in Planung. Natürlich habe ich noch einiges abzuarbeiten. So hat zum Beispiel eine Metalband aus NRW angefragt, ob ich ihnen nicht ein paar Monsterchen für ein geplantes Musikvideo bauen möchte. Auch mit meinen geschätzten Kollegen, den Fright Guys, ist sicherlich noch einiges geplant. Worauf ich mich aber besonders freue, ist die Gestaltung eines ganzen Zimmers eines meiner Kunden. Ihr könnt also gespannt sein.

 

skullgurl_frightguysÜber SkullGurl:

Die Künstlerin wurde 1986 geboren und lebt in Köln. Sie fertigt alle Skulpturen von Hand an. Über ihre Homepage Skullgurl können individuelle Monster und Figuren bestellt werden, die dann den Wünschen der Kunden angepasst hergestellt werden.

 

 

 

 

 

 

Zu gewinnen gibt es eine von SkullGurl exklusiv für Horrorklinik gefertigte Figur. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in der EU oder der Schweiz haben. Gewinnen kann jeder, der Name und Anschrift via E-Mail unter dem Betreff „SKULLGURL“ an hoffmann@kultfaktor-gmbh.de schickt. Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; Barauszahlung ist nicht möglich.
Alternativ ist die Teilnahme via Facebook möglich, obgleich das Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht und nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird. Der Empfänger der von Ihnen bereitgestellten Informationen ist nicht Facebook, sondern Horrorklinik. Teilnehmen können Sie, indem Sie Horrorklinik oder PSYCHO sowie den Post auf Facebook geliked, den Namen eines Freundes in die Kommentare gepostet und Ihren Namen und Adresse unter dem Stichwort „SKULLGURL“ mittels persönlicher Nachricht an einen der genannten Facebook-Kanäle gesendet haben.
Das Gewinnspiel beginnt am 15.12.2015 um 18.00 Uhr und endet am 21.12.2015 um 15.00 Uhr. Die Ziehung des Gewinners erfolgt per Zufallsprinzip am 21.12.2015; der Gewinner wird innerhalb von fünf Werktagen nach Ablauf des Gewinnspiels via E-Mail, per Facebook-Nachricht oder auf postalischem Wege informiert.

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