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Skull Bullet

Die Geschichte von Halloween

10 erschreckende und bizarre Selbstmorde – 4. Lebendig begraben

veröffentlicht am Februar 26, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween

selbstmordquartett-quartett-festivalartikel-spielquartett-kartenspiel-partyspiel-saufspielUnser heutiger Beitrag aus der Reihe „10 erschreckende und bizarre Selbstmorde“ handelt von einem Freitod, der in seiner Entsetzlichkeit fast nicht mehr zu überbieten ist.

Taphephobie – die Angst davor, lebendig begraben zu werden – ist eine der am weitesten verbreiteten Phobien. Sie wird höchstens noch von Arachnophobie – der Angst vor Spinnen – übertroffen. Doch so schlimm das vorzeitige Begräbnis auch sein mag, es lässt sich wohl kaum mit den Schmerzen eines Gichtkranken vergleichen. Woher wir das wissen? Nun, im zweiten Jahrhundert litt der römische Orator Polemon von Laodikeia an der „Königskrankheit„. Wie viele andere, die unter Gicht litten, sah sich Polemon ständigen Schmerzen ausgesetzt, so dass er sich letztendlich dazu entschied, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch seine Freitod-Methode würde man heute nicht als schnelle Lösung, um sich von den Schmerzen zu befreien, bezeichnen, sondern wohl eher als ein entsetzlich qualvolles, langsames Sterben unter immensen Schmerzen. Die Art von Tod, die man nur in Horrorgeschichten von Edgar Allan Poe oder H.P. Lovecraft findet.

Im Alter von 65 Jahren befahl er seinen Bediensteten, ihn in der Familiengruft einzuschließen, um dort zu sterben. Lassen Sie sich das mal kurz durch den Kopf gehen und stellen sich den unfassbaren Horror dieses Szenarios vor. Gefangen in einer dunklen Grabkammer, umgeben von den grinsenden Skeletten seiner Verwandten, verhungerte und verdurstete Polemon langsam und qualvoll, unter ständigen pochenden Schmerzen. Solch eine Art zu sterben würde wohl nicht einmal Jigsaw einem seiner Opfer zumuten, und doch tat Polemon genau dies FREIWILLIG!



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