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Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 Erschreckende und bizarre Selbstmorde – 1. Das bizarre Dreiecksverhältnis von Manchester

veröffentlicht am Februar 22, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

Die Menschheit scheint ein merkwürdiges Faible für Selbstmord zu haben. In den USA z.B. fordert der Freitod mehr Opfer als Autounfälle. In Großbritannien ist Selbstmord die Haupttodesursache bei jungen Männern. Ein Grund hierfür ist unser kultureller Blick auf den Freitod als etwas hoffnungslos Romantisches und zutiefst Subversives. Doch die Wahrheit ist, dass es absolut gar nichts Heroisches oder gar Romantisches am Suizid gibt. Er ist schmutzig, unangenehm und äußerst verstöhrend.

In der folgenden Reihe präsentieren wir Ihnen 10 der bizarrsten und erschreckendsten Beispiele für den Freitod. Aber es sei Vorsicht geboten. Einige dieser Suizide sind nichts für schwache Nerven.

selbstmord_quartett_kartenspiel_englisch_party_spiel_lustiges_quartett_online_shop-56561Das bizarre Dreiecksverhältnis von Manchester

Im Jahre 2004 wurde ein 14-jähriger Junge in Manchester in einer wilden Messerattacke schwer verletzt. Der 15-jährige Täter stach ihm ein Küchenmesser in die Brust und danach in den Bauch, doch konnte ihn letztendlich nicht töten. Für die ersten Polizisten vor Ort musste sich dieses Drama als die typische Liebestragödie anhören. Beide jungen Männer waren einmal beste Freunde und hatten sich in die selbe Frau verliebt. Doch dann tauchten plötzlich eher atypische Details auf. Die „Frau“, die die beiden Jungen in einem Chatroom kennengelernt hatten, war angeblich eine Spionin im mittleren Alter. Auch kam heraus, dass der jüngere der beiden in den älteren Jungen verliebt gewesen sein soll. Und dann wurden die Dinge richtig seltsam.

Es stellte sich heraus, dass die Frau den Mord angeordnet haben soll. Außerdem kam heraus, dass sie nie existiert hatte, sondern der jüngere der beiden Jungen sich als „Spionin“ im Netz ausgegeben hatte, um den älteren Jungen beim Webcam-Sex zu sehen. Nach und nach entwirrte sich ein kompliziertes Netz aus Fiktion, welches um den älteren Jungen gesponnen wurde – mit nur einem einzigen Ziel: das Leben seines Autors zu beenden. Es wurde schließlich nach wochenlangen Untersuchungen festgestellt, dass die ca. „50000“ Nachrichten, die sich die beiden Jungen und die „Frau“ geschickt hatten, nichts mehr als ein perverser Selbstmordplan des 14-jährigen Jungen gewesen war. Am Ende des Prozesses erklärte der Richter, dass „selbst erfahrene Schriftsteller ihre Probleme damit hätten, sich solch eine Handlung einfallen zu lassen„. Damit hat er sicherlich recht.



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