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Erschreckende News, Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

10 erschreckende und bizarre Selbstmorde – 10. Der Überlebende

veröffentlicht am März 12, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Seltsame Todesarten, Sonstiges von Angst bis Zombie

selbstmordquartett-quartett-festivalartikel-spielquartett-kartenspiel-partyspiel-saufspielDer heutige Beitrag unserer Reihe „10 erschreckende und bizarre Selbstmorde“ wird diese beschließen und handelt von einem Selbstmörder, der von Amerikas wohl bekanntester Brücke sprang, diesen Entschluss jedoch sofort wieder bereute.

Die Golden Gate Bridge ist einer DER Hotspots für Selbstmörder in Amerika. Über 1300 Menschen sind bereits von ihr gesprungen. Das ergibt einen Durchschnitt von einer Person alle 16 Tage. Lediglich 2% aller Springer überleben den Sturz und ihre Geschichten sind eine furchterregende Lektüre.

Im Alter von 28 litt Ken Baldwin an Depressionen. Er begab sich zur Golden Gate, zählte bis 10 und sprang. Nach 4 Sekunden extremer Reue traf er mit ca. 120 km/h auf der Wasseroberfläche auf. Der Aufprall richtete beträchtlichen Schaden an. Seine Beine wurden zertrümmert und seine Lunge kollabierte. Doch er überlebte wie durch ein Wunder und hatte dabei noch unglaubliches Glück. Viele Springer erleiden gebrochene Rippen, durchstochene Milzen und Lungen, gerissene Lebern und gebrochene Wirbelsäulen. Doch nicht alle erreichen überhaupt das Wasser. Diejenigen, die daneben auftreffen, müssen in unvorstellbarer Qual im dicken Schlamm ertrinken. Kurzum, dieser Freitod ist weit davon entfernt, auf irgendeine Art und Weise rühmlich zu sein. Im Gegenteil, bedenkt man die grauenhaften Sekunden im freien Fall, wird diese Art von Selbsttötung noch entsetzlicher. In einem Interview mit dem New Yorker berichtete Ken später: „Ich sehe noch immer, wie meine Hände sich vom Geländer lösten und ich augenblicklich begriff, dass alles, was ich in meinem Leben für unlösbar hielt, absolut lösbar war, bis auf die Tatsache, dass ich gerade gesprungen war.

Und bei einem freien Fall von 230 Metern hat man so einige Zeit, sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Wer jetzt also meint, er hätte unlösbare Probleme und es gäbe keinen Ausweg mehr, sollte sich Baldwins Geschichte zu Herzen nehmen. Kein Problem der Welt ist so schlimm, als dass es solch unvorstellbaren Horror rechtfertigen würde.



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