Neueste
Kommentare

Skull Bullet

Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Lebendig begraben und überlebt – 5. Antony Britton

veröffentlicht am April 18, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Auch in unserem heutigen Beitrag der Reihe „Lebendig begraben und überlebt“ geht es um einen Mann, der sich freiwillig begraben ließ. Allerdings wollte er sich ohne Hilfe wieder daraus befreien. Bei dieser wanhnwitzigen Aktion verlor er beinahe sein Leben.

friedhof_halloween_party_deko_set_grabstein_und_skelett_2_teilig_bunt_bundle_halloweendeko_friedhofsdeko_dekograbstein_8-663635. Antony Britton
Während sich Leute wie Mike Meaney (wir berichteten im vorhergehenden Post) für einen langen Zeitraum unter der Erde vergraben lassen, haben sie an der Oberfläche Freunde und Helfer, die auf sie acht geben und sie versorgen. Es gibt jedoch auch Stuntmänner, sogenannte Enfesselungskünstler, die sich begraben lassen, um sich dann ohne Hilfe von außen im Rahmen eines Kunststückes selber zu befreien. Der Urvater dieser Escapologists war Harry Houdini, der bereits einen ähnlichen Trick versucht hatte und scheiterte. Antony Britton wollte diesem Stunt noch einen draufsetzen und starb beinahe beim Versuch.

Der irre Trick Brittons sah vor, dass er in einem Standard-Grab von 2m Länge und ca. 1,80m Tiefe begraben werden sollte. Er trug dabei Handschellen, doch satt in einem Sarg zu liegen, legte er sich einfach so in das Grab. Doch die Dinge liefen nicht so wie erwartet. Neun Minuten nach seinem „Begräbnis„, befand sich Britton noch immer unter der Erde. Damit überschritt er die Sicherheitsbarriere, die er vorab mit seinem Team abgeklärt hatte. Die Crew grub ihn daraufhin schnellstens aus und konnte ihn bewusstlos, doch am Leben, bergen.

In späteren Interviews gab Britton zu Protokoll, dass einer seiner Arme durch den Druck des Erdreiches feststeckte. Die körperliche Anstrengung, seinen Arm zu befreien, brachte ihn fast zur Ohnmacht. Noch schlimmer jedoch war, dass wenn er eine Lücke in der Erde gefunden hatte, durch die er Luft holen konnte, rutschte immer mehr Erdreich auf seinen Brustkorb beim Ausatmen, so dass er nicht weiteratmen konnte, was schließlich zur Bewusstlosigkeit führte. Britton überlebte nur aufgrund der schnellen Reaktionsfähigkeit seiner Crew. Er arbeitet weiterhin als Entfesselungskünstler. Die Frage, ob er den Lebendig-Begraben-Trick noch einmal machen würde, verneinte er entschieden.

Zumindest sein Urteilsvermögen scheint nicht noch mehr gelitten zu haben. 😉



Tags:
, , , , , , , , , , , , , , ,

Diesen Beitrag diskutieren

Zu diesem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst. Warum schreibst Du nicht selbst einen? ;)

Beitrag kommentieren?