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Erschreckende News, Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Unheimlich verstörende Rituale – Das aztekische Opferritual

veröffentlicht am Mai 10, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

00468_blutiges_herz_halloween_party_deko_rot_14cm_halloweendeko_partydeko_leichenteile_horrordeko_835800000-65277Die Azteken waren und sind allgemein für ihre Menschenopfer bekannt, doch ist vieles, was sich während ihrer heiligen Riten abspielte, verloren gegangen. Diego Duran, ein dominikanischer Priester aus Spanien, hat sehr viel über die aztekischen Rituale geschrieben. Er selbst hat sie nicht beobachtet, doch hat mit Menschen gesprochen, die dabei waren. Was Duran am Ende veröffentlichte, stellte die aztekischen Menschenopfer-Rituale als theatralische Aufführung dar.

Opferungen wurden bei den Azteken überraschend häufig durchgeführt und Duran (sowie der Franziskaner Bernardino de Sahagun) beschrieb ein spezifisches Opferfest, welches die rituelle Tötung eines Mannes beinhaltete, dem man die Persona des Azteken-Gottes Tezcatlipoca gab. Das Opfer wurde aus einer Reihe von Kriegern, die man aus einem benachbarten Land gefangengenommen hatte, ausgesucht. Dabei achtete man auf körperliche Schönheit und Dinge wie einen schlanken Körperbau und perfekte Zähne. Hautverunreinigungen oder gar Sprachstörungen bedeuteten eine Disqualifikation bei der Auswahl. Wenn der Auserwählte während des Jahres seiner Vorbereitung auf die Opferung an Gewicht zulegte, zwang man ihn, Salzwasser zu trinken, um die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden.

Nach einem Jahr der Vorbereitung und des Trainings kleidete man das Opfer in das traditionelle Kostüm des Tezcatlipoca und gab ihm dessen Namen. Einige Monate lang lebte er dann im Tempel und wurde von den Anhängern der sozialen Oberschicht besucht und als Gott verehrt. Auch führte er Paraden durch die Stadt an, bevor man ihn des Nachts in einen Käfig sperrte, um zu verhindern. dass er floh. 20 Tage vor der Opferung wurden dem Auserwählten 4 Frauen zur Verfügung gestellt, mit denen er buchstäblich machen konnte, was er wollte. Außerdem wurden ihm die Haare im Stil eines Kriegerhäuptlinges geschnitten und mit einer Reiherfeder geschmückt.

Am Tag des Todesrituales wurde der Auserwählte von 4 Priestern festgehalten, während ein fünfter sein Herz bei lebendigem Leibe herausschnitt und es ihm ins Gesicht warf. Danach wurde der Leichnam die Treppen des Tempels hinuntergeworfen. Dies sollte symbolisch zeigen, dass man ihn zuerst in den Stand eines Gottes versetzt hatte, um nun als Futter für die Götter zun enden. Man trennte dem Toten später noch den Kopf ab, durchbohrte ihn und fügte ihn den vielen anderen Totenschädeln hinzu, die bereits in der Stadt hingen. Dies war nun das Ende der Transformation.



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