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Erschreckende News, Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

Unheimlich verstörende Rituale – Die Opferriten der Khond

veröffentlicht am Mai 9, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Finstere Rituale, Sonstiges von Angst bis Zombie

44356_mittelalterlicher_henker_kostuem_schwarz_silber_halloween_fasching_kostueme_online_shop_guenstig_kaufen_811360000-62833In den 1840er Jahren lebte Major S. C. Macpherson zusammen mit dem indischen Volksstamm der Khond in Orissa und studierte diese. Innerhalb der folgenden Jahrzehnte dokumentierte er den Glauben und auch die religiösen Praktiken des Stammes, welche in den Augen von westlichen Menschen schockierend erschienen. Beispielsweise schrieb er über die Praktik des Tötens von neugeborenen Mädchen, um diese davor zu bewahren, Schwierigkeiten zu verursachen und damit zum Ziel für Hexenjäger zu werden.

Außerdem erfuhr er während seiner Zeit bei den Khond von Menschenopfer-Ritualen, für deren Ende er sich vehement einsetzte. Denn die Khond opferten ihrem Schöpfergott Boora Pennu, der Erdgöttin Tari Pennu und auch anderen Gottheiten Menschen.

Diese Opfer wurden gebracht, um ertragreiche Ernten zu sichern, aber auch manchmal, wenn eine besonders große Tragödie das Dorf heimsuchte. Die Menschenopfer wurden u.a. als „Tokki„, „Keddi“ oder „Meriah“ bezeichnet. Sie wurden entweder gekauft oder aus umliegenden Dörfern entführt. Manchmal handelte es sich auch um sogenannte „erbliche Opfer„, die aus einer Familie stammten, deren einziger Zweck es war, Opfer zu „produzieren„! Da man glaubte, dass die Opfer nach ihrem Tod zu einem Gott werden, betrachtete man dieses brutale Schicksal als nicht ganz so düster, wie es uns vielleicht erscheint. Außerdem durften die erwählten „Meriah“ vor ihrer Tötung wahllos Sex mit allen Frauen im Dorf haben. Und die Väter und Männer der ausgesuchten Frauen betrachteten diesen Akt als Segnung der Götter.

Das Ritual selbst dauerte dann irgendwo zwischen drei und fünf Tagen. Es begann damit, dass man dem „Meriah“ die Haare abrasierte und daraufhin eine große Party gefeiert wurde. In der nächsten Phase wurde das Opfer gebadet, ihm wurden neue Kleider gegeben und eine Parade wurde ihm zu Ehren abgehalten. Am Ende dieser wurde der Meriah auf einem Stuhl sitzend an einen Pflock gebunden, mit Blumengirlanden, Öl und roter Farbe gesalbt und als Gott angebetet. Vor der eigentlichen Opferung wurde dem Opfer Milch zu trinken gegeben. Er wurde dann an einen Pfahl gebunden und man brach ihm Arme und Beine, damit er keinen Widerstand leisten konnte. Daraufhin verwundete der Priester, der das Ritual leitete, den Meriah leicht mit einer Axt, woraufhin die anwesenden Zuschauer den Körper förmlich auseinanderrissen, jedoch den Kopf und auch die Innereien unberührt ließen. Die Leichenteile wurden später verbrannt und die Asche auf den Feldern verteilt, um für eine gute Ernte zu sorgen.

Einige Tage später wurde ein Büffel als Opfergabe an die Seele des getöteten Meriah geschlachtet.



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