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10 spirituelle und wissenschaftliche Versuche, Tote zum Leben zu erwecken – 4. Lazzaro Spallanzani und Anton Van Leeuwenhoek

veröffentlicht am Juni 28, 2016 von misanthrobeast | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie, Unheimliche Natur

117476_deko-halloween_bigUnser heutiger Beitrag aus der Reihe „10 spirituelle und wissenschaftliche Versuche, Tote zum Leben zu erwecken“ handelt von zwei Wissenschaftlern, die winzige Lebewesen entdeckt haben, die von den Toten auferstehen können.

4. Lazzaro Spallanzani und Anton Van Leeuwenhoek

Lazzaro Spallanzani, ein italienischer Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts, ist wahrscheinlich am bekanntesten für seine Arbeit an der Theorie der Spontanzeugung, die besagt, dass Leben aus zuvor unbelebter Materie entstehen kann. Er war außerdem von der Tatsache fasziniert, dass einige Tierarten wie z.B. Würmer, Frösche oder Salamander Körperteile regenerieren konnten. Des Weiteren gelang es ihm, winzige Lebewesen wiederzubeleben.

Im Sediment einer Regenrinne fand er winzig kleine Kreaturen, die er „il Tardigrada“ (Bärtierchen) nannte und unter seinem Mikroskop untersuchte. Er fand heraus, dass die Zugabe von Wasser bewirkte, dass die totgeglaubten Wesen wieder zurück ins Leben kamen.

Schon einige Jahrzehnte vor ihm entdeckte der niederländische Forscher Anton van Leeuwenhoek bereits das gleiche faszinierende Phänomen bei anderen winzigen Kreaturen. Er fand heraus, dass die uns heute als Rädertierchen bekannten Lebewesen bei Trockenheit völlig leblos sind, jedoch bei Zugabe von Wasser wieder zum Leben erwachen. Jedoch funktioniert diese Reanimation nur über einen sehr kurzen Zeitraum.

Weitere Untersuchungen an Bärtierchen in den 1940er Jahren behaupten, dass getrocknete Exemplare auch nach unglaublichen 120 Jahren wiederbelebt werden können. Während diese Behauptung noch eines wissenschaftlichen Beweises bedarf, wissen wir mittlerweile, dass man Bärtierchen auch nach 8 Jahren im ausgetrockneten Zustand reanimieren kann. Die Forscher sind sich noch nicht ganz einig darüber, wie die Tierchen dies bewerkstelligen, doch sie wissen, dass die Lebewesen nicht gänzlich „tot“ sind. Ohne Wasserzufuhr ziehen sie ihre Köpfe und Beine ein und reduzieren ihren Stoffwechsel auf ca. 0,1% der Normalfunktion. Außerdem nehmen die Wissenschaftler an, dass die Tierchen eine Chemikalie produzieren, wenn sie in den todesnahen Zustand übergehen. Doch wie genau die Kreaturen den Tod „betrügen“, ist noch nicht bekannt.



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