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Gruselige Technik, Sonstiges von Angst bis Zombie, Unheimliche Natur

Sci-Fi in der Realität: Bekannte Fälle von Wetterbeeinflussung

veröffentlicht am September 22, 2016 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Gruselige Technik, Sonstiges von Angst bis Zombie, Unheimliche Natur

regenschirm_stockschirm_camping_zubehoer_camouflage_festival_gadget_accessoires_militaer_bundeswehr_bw_outdoor_shop-44180Das Wetter lenken zu können, ist einer der größten Träume der Menschheit. In der Vergangenheit wurde daher viel experimentiert und man ist seit einigen Jahrzehnten durchaus in der Lage, auf Wunsch Schnee, Regen oder Trockenheit zu erzeugen.

Es gibt einige Fälle von Wetterbeeinflussung, die jedoch nur teilweise so funktionierten wie geplant. Wir haben die bekanntesten einmal aufgelistet und lassen uns den apokalyptischen Gedanken dabei natürlich nicht nehmen. Man sollte sehr vorsichtig sein, wenn man sich mit Naturgewalten anlegt.

Zum 50. Jahrestag der deutschen Kapitulation gab es in Moskau einen öffentlichen Militäraufmarsch. Die Aktion ist unter dem Decknamen Zarenwetter 1995 in die Geschichte eingegangen. Die Wetterprognosen für diesen Tag waren negativ, sodass die 9000 russischen Soldaten, 250 Panzer, 50 Kampfflugzeuge sowie die 10.000 Schaulustigen in Regen und Unwetter zu versinken drohten. Um dies zu verhindern, wurden die Wolken, bereits lange bevor sie in Moskau eintrafen, mit Chemietorpedos beschossen, sodass sie vorher abregneten. Am Tag der Feier herrschten daher blauer Himmel und klare Sicht. In diesem Fall war die Wetterbeeinflussung ein echter Erfolg – wenn man ignoriert, dass der Dauerregen der Wolken auf dem Weg nach Moskau einige Landstriche überschwemmte.

Im Jahr 2009 wurde zum ersten Mal auf der höchsten Hochebene der Welt Schnee erzeugt. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass eine meteorologische Station in Nordtibet die erste dort erfolgreiche künstliche Schneefall-Operation durchgeführt habe. Der künstliche Niederschlag sollte dabei helfen, in der Steppe Nordtibets Dürre zu vermeiden. In diesem Fall ein Experiment, das wirklich dem Wohl der Umwelt dient. Die anhaltende Dürre und Trockenheit lässt die Gletscher schmelzen, was durch ausbleibenden Schneefall nicht mehr auf natürliche Weise verhindert wird.

Außerdem wurde im Jahr 2009 in Peking Regen erzeugt, um eine seit drei Monaten andauernde Trockenheit zu beenden, die mindestens zwölf Provinzen erfasst hat. Dazu wurden in Peking 28 Wetterraketen abgeschossen, die mehr als 500 zigarettengroße Stäbchen mit Silberjod ausstießen. Daraufhin begann es in Peking am Dienstag zu schneien. Am Donnerstag schneite es immer noch – zur Verwunderung von Bewohnern und Touristen. Die chinesische Hauptstadt kennt zwar kalte Winter, natürlicher Schneefall ist aber sehr selten und weder Einheimische noch Touristen waren auf das Wetter vorbereitet, sodass es vielerorts zu Chaos kam.

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