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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Horrorgeschichte um Kindermörder geht weiter

veröffentlicht am November 26, 2016 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

tb37038_blutiger_totenkopf_totenschaedel_halloween_party_deko_rot_20x10x15cm_partydeko_online_shop_786300000-60319Der vorliegende Fall ist eine Horrorgeschichte, wie sie nur die harte Realität schreiben kann.

Alles begann am 12. Februar 1993 in Bootle, einem Stadtteil von Liverpool. Ein Kleinkind von knapp drei Jahren, James Bulger, ging auf Entdeckungstour durch einen Supermarkt, während seine Mutter an der Fleischtheke wartete. Zwei die Schule schwänzende Zehnjährige, James Thompson und Jon Venables, nahmen den kleinen Jamie an die Hand und lockten ihn aus dem Einkaufszentrum hinaus, vier Kilometer in den Wald hinein.
Schließlich fingen sie an, ihn mit Steinen zu bewerfen und zu treten. Sie schütteten blaue Farbe über sein Gesicht, stopften ihm den Mund mit AA-Batterien zu, als er schrie. Sie schlugen mit Backsteinen und einer Eisenstange auf ihn ein und töteten das Kind.

Schließlich legten sie den Körper auf ein Eisenbahngleis, beschwerten den Kopf mit Schutt und machten sich davon. Zwei Tage später wurde die Leiche gefunden, offenbar auseinandergerissen von einem vorbeifahrenden Zug.
Der Prozess fand im November 1993 statt und die Teenager wurden dabei wegen der Schwere des Verbrechens wie Erwachsene behandelt. Die beiden Jungen wurden zuerst zu acht Jahren Jugendstrafanstalt verurteilt. Es folgte ein nationaler Entrüstungssturm, der, von den Medien angeheizt, globale Ausmaße anzunehmen drohte. Daraufhin erhöhte der damalige Innenminister Michael Howard die Strafe auf 15 Jahre.
Dies wiederum versuchten die Anwälte der beiden Täter beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzufechten, da die Mandanten wegen der öffentlichen Hysterie keinen fairen Prozess erhalten hätten. Die Strafe wurde wieder auf die ursprünglichen acht Jahre verkürzt.

Beide Täter wurden daher 2001, mit inzwischen 18 Jahren, entlassen. Unter Auflage einer lebenslangen Bewährung mit Kontaktverbot untereinander, ständiger Kontrolle durch soziale Instanzen, neuen Namen und Identitäten, mit unbekanntem Aufenthalt, durften sie das Gefängnis verlassen.

So weit die Vorgeschichte. Der Fall könnte abgeschlossen sein und wäre auch dann schon haarsträubend genug. Dann wurde vor ein paar Wochen bekannt, dass Venables wieder ins Gefängnis eingeliefert wurde, Gründe dazu wurden jedoch nicht genannt. Die Mutter des ermordeten Jamie suchte Kontakt zur britischen Öffentlichkeit und propagierte die Meinung, man müsse wenigstens erfahren, was zu der Wiedereinlieferung von Venables geführt habe. Nur so könne man ermessen, welche Gefahr von ihm drohe.

Bisher weiß man scheinbar nichts Genaues, da der Fall noch untersucht werde und die Ermittlungen geschützt werden müssen. Es werden jedoch Spekulationen um den Besitz von kinderpornographischem und gewalttätigem Videomaterial laut, die zumindest für Außenstehende nachvollziehbar klingen.

Man kann in jedem Fall nur hoffen, dass die ganze Geschichte nicht noch weiter geht. Es scheint wahrlich genug passiert zu sein. Ein solcher Stoff ist selbst auf der Leinwand schwer verdaulich, in der Realität jedoch sind derartige Horrorgeschichten kaum vorstellbar.

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