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Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Gruselvorfall in China: Mann 21 Jahre nach seiner Hinrichtung freigesprochen

veröffentlicht am Dezember 12, 2016 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Erschreckende News, Sonstiges von Angst bis Zombie

Die Todesstrafe ist in China noch immer gängig und zieht nicht selten wirklich schaurige Folgen nach sich. In Shijiazhuang, der Hauptstadt der nördlichen Provinz Hebei, wurde im Jahr 1995 der damals 20-jährige Nie Shubin zum Tode verurteilt. Er stand unter Verdacht, seine Frau erst vergewaltigt und anschließend getötet zu haben. Der junge Mann beteuerte immer wieder seine Unschuld und schon damals fehlten stichhaltige Beweise. Doch aufgrund des Zugzwangs der Behörden wurde das Todesurteil vollzogen und Shubin von einem Erschießungskommando hingerichtet.

Im Jahr 2005 wurde in der Provinz ein Serienvergewaltiger gefasst, der angab, auch Shubins Frau vergewaltigt und getötet zu haben. Seither kämpfte die Familie, allen voran die Mutter des Toten, darum, dass der Fall neu aufgenommen und die Familienehre wieder hergestellt werden sollte. Dies geschah im Jahr 2014 und fand nun endlich ein Ende. Über 20 Jahre nach seinem Tod gestand der Gerichtshof seinen Fehler ein. Die Familie und die Öffentlichkeit erhielten offizielle Entschuldigungen wegen des Irrtums.

Natürlich macht auch das die grausame Tat nicht rückgängig. Doch die Familienehre gilt in China als höchstes Gut und ihre Wiederherstellung wird Shubins Familie zumindest ein Stück weit helfen, über den ungerechten Tod des Mannes hinwegzukommen.

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