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Sonstiges von Angst bis Zombie

Skurrile Neujahrs-Fakten und Silvester-Bräuche

veröffentlicht am Dezember 31, 2016 von Irres Irrlicht | abgelegt unter Sonstiges von Angst bis Zombie

Aufräumen ist an Neujahr verboten

Was den Müll vor der Haustür betrifft, hat sich in Deutschland eine eigenwillige Tradition eingebürgert. Böller, Raketenstummel und sonstige Party-Überbleibsel müssen am 01. Januar liegen bleiben. Die Feiertagsschutzverordnung verbietet an Feiertagen nämlich öffentlich bemerkbare Arbeiten vor dem Haus. Man kann die lärmenden Nachbarn daher vollkommen rechtskräftig anzeigen, wenn man sich durch die Aufräumarbeiten beim Kater-Ausschlafen gestört fühlt. Das Strafgeld für ein solches Vergehen liegt bei ca. 20 Euro.
Knallende Sektkorken

Pünktlich zum Coutdown werden reihenweise Sektflaschen entkorkt. Die Standardreaktion der Anwesenden ist dabei oft ein kleinlautes Ducken. Jedoch fand eine Studie jetzt heraus, dass das ziemlich sinnlos ist. Der Korken aus einer geschüttelten Sektflasche fliegt mit bis zu 40 Stundenkilometern schneller, als irgendein Mensch laufen oder sich ducken könnte.

 

Andere Länder, andere Bräuche

In Estland gießt man zu Neujahr ein Glas Wasser auf die Straße. Dies soll alle Tränen symbolisieren, die man im alten Jahr vergossen hat und somit im neuen Jahr nicht mehr weinen muss.

In China fällt Neujahr wegen des Lunisolarkalenders auf einen Tag zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Neujahr gilt in der chinesischen Kultur als einer der wichtigsten Feiertage und wird mit viel Feuerwerk und roter Dekoration gefeiert. Die Farbe Rot steht in chinesischer Tradition für Glück, Wärme, Ruhm und Kraft und symbolisiert Wünsche für das neue Jahr.

In Spanien isst man um Mitternacht bei jedem Glockenschlag eine Weintraube und wünscht sich dabei etwas. Das ist allerdings schwieriger, als es sich anhört. Wer es nicht rechtzeitig schafft, zwölf Trauben zu essen, dem droht im nächsten Jahr Unglück.

Wer sich in Japan Glück fürs neue Jahr sichern will, muss möglichst viele Neujahrskuchen aus Reismehl verdrücken, um sich ein langes und glückliches Leben zu garantieren. Angeblich sollen dabei sogar schon Menschen ums Leben gekommen sein, da sie zu hastig aßen und dabei erstickten.



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