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Sonstiges von Angst bis Zombie

Das Nilpferd – Die 10 tödlichsten Tiere für den Menschen, Teil 3

veröffentlicht am Juli 3, 2019 von Jacqui the Ripper | abgelegt unter Sonstiges von Angst bis Zombie
Die 10 tödlichsten Tiere Wenn du an tödliche Tiere denkst, dann kommen dir möglicherweise zuerst Tiere mit großen Zähnen, Fleischeslust und Schnelligkeit in den Sinn. Da hast du aber die Rechnung ohne das Nilpferd gemacht! Denn dieses Tier gilt als eines der gefährlichsten Tiere in Afrika. Erfahre hier, warum das so ist!

Merkmale des Nilpferds

Das Nilpferd Das Nilpferd heißt eigentlich Flusspferd und wird auch Großflusspferd oder Hippopotamus genannt. Nilpferde sind große, schwere Tiere mit einem fassförmigen Körper und einem großen Kopf. Die Gliedmaßen sind kurz und haben nach vorn ragende Zehen, welche mit Schwimmhäuten verbunden sind. Ein Flusspferd kann bis zu 5,1 Meter lang werden, exklusive des Schwanzes, der ca. 40-56cm lang ist. Ca. 1000-4500 Kilogramm schwer kann ein Nilpferd werden. Die Männchen sind meist größer und schwerer als Weibchen. Der große und lange Kopf des Nilpferds ist mit einer breiten Schnauze ausgestattet, die durch die Zahnfächer im Maul zustande kommen. Die Nasenöffnungen des Nilpferds liegen etwas erhöht und sind verschließbar. Die Schneide- und Eckzähne wachsen ein Leben lang, vor allem die unteren sind lang und ragen nach vorn. Bei dem Gewicht und den wuchtigen Zähnen ist es durchaus gut vorstellbar, wie ein Nilpferd ein Lebewesen unter sich zermalmen kann. Hinzu kommt, dass Nilpferde eine Geschwindigkeit bis zu 50 km/h erreichen, was in Anbetracht der Körpermasse der Tiere wahnsinnig schnell ist.

Lebensweise und Verbreitung der Flusspferde

Heutzutage sind Nilpferde nur noch in Afrika südlich der Sahara verbreitet. Mit nur ca. 7000 Tieren gehört die Art zu den gefährdeten Tierarten. In Anbetracht der Tatsache, dass es einmal eine Gesamtpopulation von 80.000 Tieren gab, sind heute nur sehr wenige davon übrig. In manchen Regionen ist das Nilpferd gar gänzlich ausgestorben. Nilpferde leben vor allem in Gebieten mit Seen und Flüssen. Grasgebiete in der Nähe sind zum Grasen nötig. Die Nilpferde sind von der ganz ruhigen Sorte: Die meiste Zeit des Tages ruhen oder schlafen sie im Gewässer und halten sich dort auf. Erst in der Nacht verlassen sie das Gewässer, um auf Nahrungssuche zu gehen. Sie sind Pflanzenfresser und nehmen hauptsächlich Gräser zu sich. In Ausnahmefällen fressen sie auch mal Fleisch, jedoch ist das sehr selten beobachtet worden. Flusspferde können sowohl einzelgängerisch als auch in Gruppen leben, wobei die Gruppengröße meist 10 bis 15 Tiere umfasst. Meist besteht die Gruppe aus Weibchen und Jungtieren. Männchen, die ihr eigenes Revier haben und nebeneinander leben, sind sich meist friedlich gesonnen. Sollte es doch einmal zu Kämpfen zwischen Rivalen kommen, dann wird zunächst versucht, den Eindringling durch Imponieren zu vertreiben. Funktioniert das nicht, finden Kämpfe mithilfe der unteren Eckzähne statt, die mitunter tödlich sein können oder zumindest Narben hinterlassen.

Das Nilpferd und der Mensch

Seit jeher wird das Nilpferd vom Menschen gejagt: Zum einen wegen seiner widerstandsfähigen Haut, aus der zum Beispiel Peitschen hergestellt werden und zum anderen wegen des Elfenbeins seiner Zähne. Mittlerweile ist der Verlust des Lebensraums jedoch ein größeres Problem für das Tier: Die für die Tiere nötigen Grasweiden werden landwirtschaftlich umgestaltet, was sich schlecht auf die Nilpferdpopulation auswirkt. Flusspferde sind jedoch auch für den Menschen gefährlich. Vor allem Mütter, die ihre Jungtiere dabei haben, können sehr aggressiv werden. Im senegalesischen Dorf Gouloumbou sind in den letzten 10 Jahren sogar 25 Fischer durch Nilpferde ums Leben gekommen, viele andere wurden verletzt und haben Angst vor den Tieren. Auch die Frauen und Kinder müssen sich vor den schweren Kolossen in Acht nehmen, wenn sie zum Beispiel am Fluss die Wäsche waschen. Laut der Dorfbewohner hatte an der Aggressivität der Nilpferde übrigens ein Fischer aus Mali Schuld, der das Dorf vor Jahren nach einem Streit angeblich verfluchte. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Menschen einfach den Lebensraum der Tiere zufällig gekreuzt haben und dazu auch noch die Mutter- mit den Jungtieren erwischt haben. In jedem Fall sollte man sich in Acht nehmen, wenn man den Flusspferden begegnet. Zwar sind sie Vegetarier, aber das hält sie nicht davon ab, ihr Gewicht und ihren Kiefer einzusetzen, mit dem sie nicht nur Menschen, sondern auch Krokodile töten können. Zu Teil 1: Löwen Zu Teil 2: Würfelquallen Zu Teil 4: Grizzlybären Zu Teil 5: Der Kaffernbüffel Zu Teil 6: Krokodile Zu Teil 7: Moskitos Zu Teil 8: Der Weiße Hai Zu Teil 9: Skorpione Zu Teil 10: Komodowarane

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