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Die Geschichte von Halloween, Halloween Brauchtum

Die besten Halloween-Streiche für Kinder

veröffentlicht am September 14, 2019 von Jacqui the Ripper | abgelegt unter Die Geschichte von Halloween, Halloween Brauchtum
Mädchen im Hexenkostüm mit der Überschrift "Die besten Halloween-Streiche für Kinder"

“Süßes oder Saures!” Das kennen wir zu Halloween nur zu gut. Welche Streiche die besten sind, wenn es nichts Süßes gibt, erfährst du hier!

Wenn am 31. Oktober die Dämmerung anbricht, dann sind sie wieder unterwegs: Kleine Geister, Hexen und Zombies ziehen mit ihren Tüten und Eimern von Haus zu Haus und fragen in der Nachbarschaft nach Süßem. Wenn es aber nichts Süßes gibt – und es passiert immer noch häufig, dass viele Menschen Halloween gar nicht im Gedächtnis haben – dann hat die Stunde der verkleideten Ungeheuer geschlagen und die Kleinen können ihre besten Streiche auspacken, um die Nachbarn mal so richtig reinzulegen!

Aber bevor wir dir die besten Streiche für die Kleinen vorstellen, erklären wir dir erst mal, woher der Brauch, um die Häuser zu ziehen und um Essen zu betteln, überhaupt kommt.

Wurzeln in Irland und Deutschland

Der Ursprung dieses Halloween-Brauches ist gar nicht so klar. Zum einen kann man ihn in Irland vermuten, denn dort wurde und wird noch heute das Fest Samhain gefeiert. Früher nahm man an, dass an Samhain die Verstorbenen die Grenze zwischen Dies- und Jenseits überschreiten können und deshalb stellte man ihnen Essen und Getränke vor die Tür, um sie zu besänftigen. Bettler und arme Menschen machten sich dies zunutze und verkleideten sich, um als Geist durchzugehen, und aßen und tranken sich an diesem Abend so richtig satt.

In den 1930er Jahren entwickelte sich der Brauch schließlich auch in den USA, also dem Land, das wir heute eigentlich hauptsächlich als die Wiege von Halloween kennen. Aber auch in Deutschland ist das “ritualisierte Betteln” nicht erst seit Halloween Gang und Gäbe. Beim Martinssingen (11. November) ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen und erhoffen sich leckeres Gebäck, wenn sie an die Türen klopfen. Auch zum Dreikönigstag ziehen Sternsänger von Tür zu Tür, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Mit der Zeit hat sich schließlich auch das Betteln um Süßes zu Halloween hier verfestigt, denn so ganz neu war das Herumziehen von Tür zu Tür mit diesen Traditionen im Hinterkopf schließlich nicht mehr!

Die besten Halloween-Streiche: vom Geisterschleier bis zum Türklinkenstreich

Natürlich ist es immer toll, wenn die Kleinen Süßigkeiten bekommen, wenn sie sich schön gruselig verkleiden – und vielleicht sogar mit einem Sprüchlein auf den Lippen an den Türen klingeln. Aber der Spaß geht doch oft erst so richtig los, wenn Kinder kleine Streiche spielen können!

Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass die Streiche harmlos sind und niemals Schaden anrichten oder unter die Gürtellinie gehen. Also auf Stinkbomben, bemalte Häuser und Böller im Briefkasten besser verzichten, sonst wird aus Spaß schnell Ernst! 

  • Zahnpasta auf der Türklinke – ein Klassiker

Ein absoluter Klassiker ist es, Zahnpasta auf die Türklinke desjenigen zu streichen, der nichts Süßes hat! Dazu einfach einen Klebestreifen nehmen und diesen auf die Unterseite der Türklinke kleben. Darauf wird dann ein Streifen Zahnpasta verteilt. Nun nur noch verstecken und warten, bis derjenige in die Falle tappt!

  • Ein Geisterschleier ziert das Haus 

Geister gehören zu Halloween einfach dazu! Wenn der Nachbar sich dem Charme Halloweens entzieht, dann sorgen Kinder mit Klopapier ganz einfach für Gruselstimmung: Mit dem Papier wird einfach der Briefkasten eingehüllt oder der Platz vor der Haustür verhangen. Das sorgt für Geisterstimmung!

  • Konfetti und Luftschlangen 

Auch dieser Scherz tut nicht weh, sorgt aber für Aufräumarbeit! Einfach eine Handvoll Konfetti nehmen und unter den Fußabtreter legen. Auch Luftschlangen in den Sträuchern vor dem Haus sorgen für gute Laune – aber nur beim Streichspieler 😉

  • Rasierschaum auf der Fußmatte

Eine weitere Idee ist der Einsatz von Rasierschaum, mit dem ebenfalls ein gespenstischer Schauer erzeugt wird! Den Schaum einfach vor die Haustür oder auf die Fußmatte sprühen. Von eingesprühten Autos besser absehen, denn das kann schnell ins Auge gehen.

  • Knallerbsen für Mords-Gaudi 

Knallerbsen eignen sich bestens, um damit Menschen zu erschrecken! Die Knallerbsen werden im besten Falle einfach unter die Fußmatte gelegt. Derjenige, der aus dem Haus kommt und auf die Matte tritt, wird einen gehörigen Schreck bekommen!

  • Wenn das Geld lockt

Derjenige, der keine Süßigkeiten herausrückt, hat auch den Glückscent nicht verdient! Dazu einfach 1-Cent-Münzen mit Klebstoff bedecken und auf die Türschwelle kleben. Anschließend einfach verstecken und amüsiert beobachten, wie der Nachbar vergebens versucht, das Centstück aufzuheben!

  • Lebendige Halloween-Deko 

Coole Halloween-Deko ist am 31. Oktober ja das A und O. Aber wie wäre es mit einer lebendigen Deko? Dazu verkleidest du dich zum Beispiel als Gespenst oder Vogelscheuche. Stelle dich vor die Tür, ohne dich zu bewegen. Kommt ein Passant vorbei, musst du dich nur noch bewegen und denjenigen erschrecken! Spaß ist dabei garantiert!

Nun hast du genügend Ideen für dein Kind (und für dich selbst?) bekommen, die du bei den Nachbarn in der Gegend anwenden kannst. Natürlich nur, wenn sie keine Süßigkeiten rausrücken 😉

Welchen Streich haben du oder dein Kind zu Halloween schon gespielt?



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